01.10.1998

Des Teufels Alternative

Claus Jacobi, 71, war von 1961 bis 1969 Chefredakteur des SPIEGEL, danach unter anderem Chefredakteur und Herausgeber von „Welt“ und „Welt am Sonntag“; zu den Arbeiten des Autors Jacobi gehören auch Bücher über das bedrohliche Wachstum der Weltbevölkerung: „Die menschliche Springflut“, „Uns bleiben 100 Jahre“.
Von Christi Geburt bis zur Krönung Karls des Großen nahm die menschliche Spezies in 800 Jahren um etwa 50 Millionen Exemplare zu.
Wir erledigen dasselbe heute in acht Monaten.
Am Anfang dieses Jahrhunderts lebten 1,6 bis 1,7 Milliarden Menschen auf Erden. Am Ende sind es sechs Milliarden.
Zuviele Menschen aber trägt und erträgt dieser Planet nicht. Sind es schon zu viele? Manches spricht dafür. Sicher ist: Es werden noch viel mehr, allein in diesem Jahr über 80 Millionen.
"An vielen Orten und für viele Zwecke", konstatierte C. P. Snow mit angelsächsischer Unbekümmertheit bereits vor 30 Jahren, als etwa halb so viele Zweibeiner existierten, "gibt es bereits zu viele Menschen auf der Welt - einschließlich einiger der wesentlichen menschlichen Zwecke."
Der deutsche Astrophysiker Professor Heinz Haber rechnete vor, daß immer dann Verschmutzungsalarm geboten sei, wenn "die Zugabe von Schad- und Giftstoffen in natürlichen sauberen Elementen eine Relation von eins zu einer Million" überschreite. Da der Mensch Mitglied der Fauna und Parasit der Flora sei, müsse auch sein Gewicht diese Relation einhalten, um nicht als Schadstoff vergiftend zu wirken.
Was übrigbleibt, ist eine komplizierte Gleichung über das Gewicht von Fauna und Flora. Habers Ergebnis: "Der Mensch sollte bestimmt nicht mehr als 200, besser nur 175 Millionen Tonnen wiegen." Selbst wenn man ein Durchschnittsgewicht von nur 50 Kilogramm annimmt, wären das höchstens vier Milliarden Menschen. Wir sind aber schon sechs.
Die Inflation des menschlichen Lebens dezimiert den Wert des einzelnen Lebens und vervielfacht den von ihm angerichteten Schaden. Zu große Dichte, Kants ungesellige Geselligkeit, zeugt Armut, Hunger und Gewalt. Sie macht aggressiv, brutal und krank. Sie erschwert das Regieren. Sie verändert die Moral. Sie beschädigt die Erde.
Wir haben den biblischen Auftrag der Genesis erfüllt: "Seid fruchtbar und mehret Euch und füllet die Erde ... Herrscht über die Fische des Meeres, die Vögel des Himmels und über alle Wesen, die auf Erden sich regen."
Wir haben den Planeten angezapft, ausgelaugt, ausgebeutet. Wir vergiften ihn mit unserer Chemie und unseren Abfällen, zerstören die Natur und verseuchen die Elemente. Wir haben - so sang der Poet - angefangen, die Fähre aufzuessen, auf der wir durch Raum und Zeit reisen. Nicht, weil wir so gierig, sondern weil wir so viele sind.
Für zu viele Zweibeiner aber reichen Rohstoffe, Nahrung und Raum auf Dauer nicht. Nichts kann sich auf beschränktem Raum unbeschränkt vermehren.
Die fatale Situation, in der wir uns befinden, verdanken wir zwei ausgeprägten Eigenschaften des Zweibeiners: seiner Intelligenz und seiner Potenz.
Von allen Primaten hat der "Nackte Affe", wie wir spätestens seit dem gleichnamigen Bestseller der sechziger Jahre wissen, den größten Penis und das größte Hirn. Und beide sind zu etwa gleichen Teilen für das Dilemma verantwortlich. Sie sorgten dafür, daß es immer weniger Tod und immer mehr Leben gab.
Wie nur wenige Säugetiere hat der Mensch permanent Paarungszeit. Und obwohl ein relativ langsamer Brüter, kann das Weibchen im Lauf seines Lebens über 20mal gebären. Während Zeugungs- und Gebärfähigkeit des Homo sapiens durch die Jahrtausende etwa gleich blieben, gelang es seiner Intelligenz, durch Forschung, Medizin und Hygiene den Tod immer weiter hinauszuschieben.
Als Julius Cäsar geboren wurde, konnte er statistisch damit rechnen, 30 Jahre alt zu werden. Heute beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland rund 76 Jahre. Das Resultat des menschlichen Doppelsieges von Trieb und Verstand, in Bett und Labor: Jede Sekunde, jede Stunde, jede Woche werden rund doppelt so viele Zweibeiner geboren wie sterben.
Damit ist der Kern der Malaise freigelegt: Das menschliche Dasein hat seine Balance verloren. Das Gleichgewicht von Geburt und Tod besteht nicht mehr. Jeden Abend, wenn die Sonne sinkt, leben mindestens 200000 Menschen mehr auf dem Planeten als am Abend zuvor. Und es gibt nur zwei Möglichkeiten, das Gleichgewicht zwischen Leben und Tod wiederherzustellen: Entweder werden weniger Menschen geboren oder mehr müssen sterben - des Teufels Alternative.
Im Gegensatz zum Menschen kontrollieren fast alle Tierarten ihren Bestand rechtzeitig selbst. Und wenn es zulässig wäre, aus dem Charakter dieser Sperren und Sicherheitsvorkehrungen der Natur auf eine Absicht der Schöpfung zu schließen, dann muß sie Übervölkerung für eines der schlimmsten Übel gehalten haben. So raffiniert, vielfältig und stark sind die Riegel, die ihr vorgeschoben wurden.
Sie reichen von Anti-Baby-Düften bei Fröschen und Mäusen bis zum Kannibalismus beim Guppy, der Millionen der eigenen Nachkommen frißt. Bei ihm wirkt, was Konrad Lorenz das "sogenannte Böse" nannte: Aggression gegen die eigene Art zur Erhaltung der Art, eine Kraft, die Böses tut und dennoch Gutes schafft.
Baßtölpel und Libellen lassen überhaupt nur einen gewissen Prozentsatz ihrer Population zur Zeugung zu - der Rest lebt auf Warteliste. Amseln, die sonst fünf Eier legen, legen in den von Amseln überfüllten Stadtvororten nur noch zwei. Elefantenkühe, bei denen normalerweise zwischen Geburt und neuer Paarung zwei Jahre und drei Monate liegen, verlängerten diesen Zeitraum bei zu großer Dichte der Dickhäuter auf sechs Jahre und zehn Monate.
Zwei Forscher haben in zwei Experimenten die natürlichen Daseins-Bedingungen von Tieren außer Kraft gesetzt und ihnen ein Leben im Überfluß bereitet. Den Himmel auf Erden? "Es wurde die Hölle", notierte Verhaltensforscher Vitus B. Dröscher:
"Der US-Psychologe John B. Calhoun sperrte 20 Paar Wanderratten in ein 20 Quadratmeter großes, klimatisiertes Ratten-Paradies. Es gab keinen Mangel, nur Wohlstand und soziale Sicherheit. Die Ratten konnten nach Herzenslust essen und trinken, schlafen und sich paaren. Zwei Jahre und drei Monate später hätten sich eigentlich 5000 Ratten in dem Gehege tummeln müssen. Aber nur 150 Tiere bevölkerten das Schlaraffenland - Wanderratten konnte man sie kaum noch nennen. In ihrem sozialen Verhalten waren sie weitgehend deformiert. Ihre Sitten waren zerfallen. Sie hielten ihre Sexualriten nicht länger ein. Sie bauten keine Nester mehr. Sie fraßen ihre Babys. Weibchen verendeten unter dem Streß der großen Dichte, Männchen im Zweikampf mit ihren immer aggressiver werdenden Artgenossen."
Erinnert uns das nicht an irgendwas?
Otto Koenig unternahm einen ähnlichen Versuch mit einer Kuhreiher-Kolonie. Über das Ergebnis berichtete Vitus B. Dröscher:
"Die soziale Ordnung und das Familienleben der schneeweißen Reiher gerieten völlig durcheinander. Während sich die sexuelle Aktivität ins Groteske steigerte, sank die Zahl der Nachkommenschaft rapide. Die Vogeleltern - in freier Wildbahn streng monogam lebend - hatten nichts im Sinn als Ehebruch, Vergewaltigungen und Inzest, Streit mit den Nachbarn und auch innerhalb der Familie. Selbst blutend und verdreckt, zertrampelten sie die Eier im Nest und ließen die Küken verkommen. Die Jungen, die dennoch überlebten, lernten nicht einmal, für sich selbst zu sorgen - nur unausgesetzte Bettelei um Futter."
Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor?
Ungleichheit ist beherrschendes Wesensmerkmal der Bevölkerungsexplosion. Die Menschheit nimmt rund um den Globus nicht gleichmäßig zu, sondern stark und rasch in den Entwicklungsländern und nur langsam - wenn überhaupt - in den Industrienationen. Über 90 Prozent des Zuwachses der Menschheit entfallen auf die Dritte Welt. Und während die überalterten Industrienationen einen hohen Prozentsatz an Bürgern über 65 haben, sind in Asien und Lateinamerika etwa ein Drittel, in Afrika südlich der Sahara fast die Hälfte der Einwohner unter 15 Jahre alt.
Aus dieser unterschiedlichen Zunahmeform der Menschheit erwachsen zumindest fünf unangenehme Begleiterscheinungen.
Erstens: Die früheste unmittelbare Folge ist in der Dritten Welt Elend, das sich selbst erhält.
In vielen Entwicklungsländern gelten Kinder noch immer als Reichtum des armen Mannes. Zehn Kinder erbetteln mehr als eines. Die statistische Durchschnittsfrau gebiert in Deutschland 1,3 Kinder, in Liberia 6,3 und in Guinea 6,6 Kinder.
Indes: Je mehr Kinder es gibt, desto größer ist der Teil vom Bruttosozialprodukt, den sie aufessen. Und nimmt die Kinderzahl schneller zu als das Bruttosozialprodukt, so überholt der Storch den Pflug. Dann wird das Land ärmer statt wohlhabender. Entwicklung und Fortschritt stagnieren. Armut schafft Übervölkerung, Übervölkerung schafft Armut.
Zweitens: Die lebensbedrohende Form der Übervölkerungsfolge Armut ist Hunger.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation FAO sind weltweit 840 Millionen Menschen chronisch unterernährt, 40 Millionen Menschen sterben jährlich an direkten oder indirekten Hungerfolgen. Hungersnöte in der Sahel-Zone, in Äthiopien und im Sudan forderten Millionen Opfer. Dabei ist global die Verteilung der Nahrung das größere Problem als ihre Produktion. Die schwächste Beute schlägt der Hunger dabei stets zuerst: Die Kinder.
Wer sie gesehen hat, kann sie nie vergessen: Den Bauch zur Trommel gebläht, Arme und Beine dürren Ästen gleich abgespreizt, hocken sie apathisch am Wegrand. In Afrika stirbt eines von sieben Kindern vor Vollendung des fünften Lebensjahres. In Peru kauen Kinder die teeähnlichen Blätter des Koka-Strauches. Denn sie enthalten zwei Promille Kokain. Das Gift betäubt, was sie quält: den Schmerz des Hungers. In Indien ließ Vitaminmangel Kinder erblinden, in anderen Ländern verkrüppelte Proteinmangel Babys. Ein Ozean von Tränen verbirgt sich hinter diesen Statistiken der Bürokratie.
Drittens: Eine weitere unmittelbare Folge der Überbevölkerung ist die Landflucht.
1950 wohnte nicht einmal ein Drittel der Menschheit in Städten. Am Ende des Jahrhunderts haust dort mehr als die Hälfte, in Lateinamerika bereits zwei Drittel der Einwohner. Sao Paulo, 1950 noch kleiner als Neapel, ist heute größer als New York. Unter den 17 Mega-Städten der Erde mit jeweils mehr als zehn Millionen Zweibeinern gibt es nur noch zwei westliche Siedlungen: New York und Los Angeles.
"Hochkultur ist Stadtkultur", glaubte noch Oswald Spengler. Aber aus vielen Ballungszentren der Zivilisation sind längst Brutstätten von Elend und Brutalität geworden. Vandalismus, Verzweiflung und Verbrechen erheben ihr häßliches Haupt. Gottlosigkeit und Gewalt erblühen zwischen Wolkenkratzern. Das hautenge Nebeneinander von Reichtum und Not, von Überfluß und Armut gebiert Haß und Neid.
Slums wurden zu Friedhöfen von Millionen enttäuschter Hoffnungen. Dort vegetieren arbeitslose Familien, die ihrer Wurzeln entfremdet sind - Revolutionsarmeen unbekannter Stärke. Sie bilden ein Ferment der Dekomposition, Dynamit für jede Stabilität. Für den Frieden zwischen den Menschen ist diese Entwicklung wenig bekömmlich.
Viertens: Die Kluft zwischen reichen und armen Ländern reißt weiter auf.
Das Bruttosozialprodukt pro Kopf betrug 1995 in Äthiopien 450 Dollar im Jahr, in den USA 26980 Dollar - fast genau 60mal soviel. Den Industrienationen, in denen nur knapp ein Fünftel der Weltbevölkerung lebt, gehören die Schätze dieser Erde, während in den Entwicklungsnationen die Bevölkerung explodiert; Indien allein nimmt jeden Monat um mehr als eine Million Menschen zu. Die klassische vorrevolutionäre Situation ist damit global gegeben: Die Armen werden mehr, die Reichen reicher.
Fünftens: Je mehr Menschen auf Erden leben, desto mehr Rohstoff-Reserven werden verbraucht, desto stärker wird die Umwelt lädiert.
Manche Rohstoffe regenerieren sich überhaupt nicht - wie etwa Gold oder Rohöl. Andere regenerieren sich, doch die Zahl der Menschen ist bereits jetzt so groß, daß auch viele dieser Rohstoffe schneller verbraucht werden, als sie nachwachsen oder sich wieder auffüllen können.
So leiden schon heute Hunderte von Millionen Menschen an Feuerholz- und Wassermangel. Parallel mit der Plünderung des Planeten erfolgt seine Vergiftung. Naturkatastrophen häufen sich: El Nino, Vulkanausbrüche, Flutwellen, Erd- und Seebeben bisher kaum gekannter Stärke.
Die Wüsten wachsen. Der Wald ist in vielen Regionen krank. Tierart auf Tierart stirbt aus. Öko-Systeme werden zerstört. Flüsse und Seen kippen um: Smog-Tote in London und Los Angeles. Ölpest in Nordsee und Mittelmeer. Fisch-Schwärme sind mit Krebs überwuchert, Frösche mißgestaltet. Wir haben eine Welt geschaffen, in der die Adler sterben und die Quallen gedeihen. Zwar: Die Menschen sind aufgewacht. Aber früh genug?
David Price vom amerikanischen Gesundheitsministerium erklärte: "Wir alle leben in der beklemmenden Furcht, daß irgend etwas unsere Umgebung so weit zerstören kann, daß der Mensch als veraltet ausrangiert wird, wie seinerzeit die Dinosaurier. Was diesen Gedanken besonders unangenehm macht, ist die Vorstellung, daß unser Schicksal schon besiegelt sein könnte, lange bevor sich die entscheidenden Symptome zeigen."
Es gibt in dieser Lage Lichtblicke. Der Mensch wird auf längere Zeit ausreichend Material und Nahrung zur Verfügung haben. Einen Teil der Rohstoffe kann er durch Kunststoffe ersetzen (wie Wolle durch Nylon, Metall durch Plastik, Öl durch Atomkraft), andere wird er wohl eines Tages aus Granit und Meerwasser gewinnen, in denen 63 der in der Natur vorkommenden 92 Elemente vorhanden sind (wenn auch in geringer Konzentration).
Ähnliches gilt für Lebensmittel. Nach heutigem Wissensstand kann auch eine verdoppelte Menschheit noch ernährt werden (wobei der Ökologe Paul Lears bemerkte, selbst wenn jeder Mensch genug erhielte, wäre es doch angenehm, nicht im Stehen essen zu müssen). Innovationen werden den Menschen befähigen, zu bisher unbekannten Horizonten aufzubrechen: Raumfahrt und Gen-Technologie, Wasserstoff-Fusion und Plankton-Verwertung sind schemenhafte Ansätze.
Vor allem aber: Es ist in den letzten Jahrzehnten durch staatlichen Eingriff, Familienplanung und Erziehung gelungen, die Bevölkerungs-Explosion einzudämmen. Die Zuwachsrate sank von 2 auf 1,4 Prozent - allerdings nicht zuletzt durch brutale Maßnahmen in China. Dort, wo etwa ein Fünftel der Menschheit lebt, wird rigoros versucht, die Ein-Kind-Familie durchzusetzen - einschließlich zwangsweiser Abtreibungen von Embryos im siebten, achten und neunten Monat.
Ob diese Entwicklung fortgesetzt werden kann und ob das reicht, aufziehendes Unheil abzuwenden, ist unbekannt. Die Schätzungen der Vereinten Nationen für das nächste halbe Jahrhundert bis 2050 sehen drei Projektionen vor. Sie werden davon bestimmt, wie viele Kinder eine Frau im weltweiten Durchschnitt ab 2025 gebären wird: Bei 1,6 Kindern werden es 7,7 Milliarden werden. Bei 2,5 Kindern schon 11,2 Milliarden. Und bei 2 Kindern werden es 9,4 Milliarden sein.
Diese 9,4 Milliarden werden von der optimistischen Uno als die wahrscheinlichste Zahl angesehen. Fortgeschrieben würde diese Zahl die Hoffnung zulassen, daß sich die Weltbevölkerung im Jahre 2200 bei fast 11 Milliarden Menschen stabilisieren könnte.
Entschärft ist das Dynamit damit nicht. Jede zusätzliche Milliarde Menschen bedeutet neue gigantische Zerstörungen von Natur und Umwelt, von Atmosphäre und Elementen. Ein diabolischer Widerspruch treibt die Menschen dabei voran, wie Lemminge auf ihrer Wanderung.
Wir machen unsere Kinder zu Trägern von Unheil, indem wir zu viele gebären. Sie, deren kleine Nasen wir heute schon zählen können, sind gleichsam das spaltbare Material der Bevölkerungsbombe, das in jedem Fall explodiert.
Wie der Planet und der Homo sapiens das überstehen, ist ungewiß. Doch nichts wird das Antlitz der Erde in den nächsten 50 Jahren nachhaltiger verändern als der zunehmende Bevölkerungsdruck. Ich fürchte, die ihm innewohnenden Gefahren werden oft unterschätzt - und würde mich freuen, wenn ich unrecht hätte.
Von Claus Jacobi

SPIEGEL SPECIAL 10/1998
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