Leben als psychisch Kranker "Wer depressiv ist, wird schräg angesehen"

Sein Leben schwankt zwischen Manie und Depression, mehrfach war Thomas Melle in der Klinik. Harsch kritisiert der Schriftsteller den Umgang mit psychisch Kranken - und wehrt sich gegen den Mythos von Genie und Wahnsinn. Ein Interview von Tobias Becker
Melle leidet an der Bipolaren Störung Typ I: "Ich habe die Form, bei der man sprichwörtlich verrückt ist, sich selbst und sein Leben ruiniert."

Melle leidet an der Bipolaren Störung Typ I: "Ich habe die Form, bei der man sprichwörtlich verrückt ist, sich selbst und sein Leben ruiniert."

Gene Glover / Agentur Focus / DER SPIEGEL
"Je stärker und länger die Manie, desto stärker und länger die Depression. Sie ist besonders ausgeprägt wegen der Scham und des Schreckens, nicht man selbst gewesen zu sein, seinen Ruf, sein Leben ruiniert zu haben."

"Je stärker und länger die Manie, desto stärker und länger die Depression. Sie ist besonders ausgeprägt wegen der Scham und des Schreckens, nicht man selbst gewesen zu sein, seinen Ruf, sein Leben ruiniert zu haben."

Gene Glover / Agentur Focus / DER SPIEGEL
"Eine Tendenz zum Alkohol habe ich, bisweilen auch zum Exzess."

"Eine Tendenz zum Alkohol habe ich, bisweilen auch zum Exzess."

Gene Glover / Agentur Focus / DER SPIEGEL
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