12.07.2004

Master & Commander / SoundtrackOzeanische Kammermusik

Müssen Soundtracks zu Filmepen Marke "Troja" oder "Der Herr der Ringe" eigentlich zwangsläufig mit pompösem Bläsergetute und Streicherteppichen aufwarten? Einen anderen Ansatz wählten die australischen Komponisten Iva Davies, Richard Tognetti und Christopher Gordon für die Untermalung der Seefahrer-Saga "Master & Commander" - eine Art "Das Boot" im Jahre 1805. Sie kombinieren "zeitgenössische Popmusik" des 18. Jahrhunderts von Bach, Mozart und Boccherini mit eigenen Ideen, die meisten Stücke lassen sie zurückhaltend von Violine, Cello und sonst nichts vortragen. Der Soundtrack kommt somit vor allem als Kammermusik daher, angereichert mit martialischem Kampfgetrommel und düsteren Klangcollagen, welche ein sehr stimmungsvolles "ozeanisches" Hörerlebnis schaffen. Beeindruckend.

UniSPIEGEL 4/2004
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