18.04.2005

Stipendien / GeisteswissenschaftenUnterschätztes Potential

Dieses Programm ist Balsam für geschundene Philosophen- und Germanistenseelen: Zwei renommierte private Wissenschaftsförderer, die Fritz Thyssen Stiftung und die Volkswagen Stiftung, wollen gezielt Schöngeister finanzieren. Mit der Initiative »Pro Geisteswissenschaften« soll das »in der Öffentlichkeit vielfach unterschätzte, hohe Potential« der Fächer herausgestellt werden. Sie gehörten zum kulturellen Kernbestand der Gesellschaft und sicherten deren Zukunftsfähigkeit. »Wir wollen gegen den Trend scheinbar unnütze Disziplinen fördern«, erläutert Marcus Beiner von der VW-Stiftung. »An den Hochschulen konzentriert man sich auf die vermeintlich zukunftsträchtigen Fachbereiche, bei Kürzungen trifft es die Geisteswissenschaften besonders hart.« Dabei würden das kritische Denken, die Flexibilität und das Orientierungsvermögen von Geisteswissenschaftlern in den nächsten Jahren immer stärker gefragt sein. Für das Programm sollen pro Jahr rund fünf Millionen Euro bereitstehen. Bewerben können sich exzellente Nachwuchsforscher ab der Promotion.
www.volkswagenstiftung.de

UniSPIEGEL 2/2005
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


UniSPIEGEL 2/2005
Titelbild
Abo-Angebote

Sichern Sie sich weitere SPIEGEL-Titel im Abo zum Vorteilspreis!

Jetzt Abo sichern
Ältere SPIEGEL-Ausgaben

Kostenloses Archiv:
Stöbern Sie im kompletten SPIEGEL-Archiv seit
1947 – bis auf die vergangenen zwölf Monate kostenlos für Sie.

Wollen Sie ältere SPIEGEL-Ausgaben bestellen?
Hier erhalten Sie Ausgaben, die älter als drei Jahre sind.

  • Nach Notwasserung: Pilot filmt eigene Rettung
  • Video zeigt Autodiebstahl: 30 Sekunden für einen 98.000-Euro-Tesla
  • Tiefseetauchgang: Wrack der Titanic in schlechtem Zustand
  • Der Chart-Stürmer: Rechter Rapper "Chris Ares"