05.12.2005

Kaufkraft / UniversitätsstädteStudenten schaffen Jobs

Was Dönerbudenbesitzer und Kinobetreiber längst wissen, hat jetzt auch die Forschung bestätigt: Studenten sind gute Kunden. Wie wichtig die Kaufkraft angehender Akademiker ist, hat die Landesregierung von Rheinland-Pfalz am Beispiel der Regionen um die Hochschulstandorte Kaiserslautern, Koblenz, Ludwigshafen, Mainz und Trier errechnen lassen. Ergebnis: Jeder Student gibt dort im Durchschnitt 7100 Euro pro Jahr aus. »Das geht von der Wohnung über die Brötchen bis zur Tanzdiele« sagt der Trierer Wirtschaftswissenschaftler Harald Spehl. Jeder Euro, den das Land in die Wissenschaft investiere, erzeuge somit eine Bruttowertschöpfung von 1,58 Euro. Wissenschaftsminister Jürgen Zöllner sieht die Ausgaben gut angelegt: Das Geld komme dem gesamten Land zugute. Durch Wissenschaftsinvestitionen wurden allein in Rheinland-Pfalz rund 20 000 Vollzeitarbeitsplätze gesichert - fast 12 000 davon außerhalb der Hochschulen.

UniSPIEGEL 6/2005
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