AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 13/2004

Unterlagen aus Düsseldorfer Staatskanzlei geraubt?


Ein mysteriöser Vorgang sorgt für Aufregung in der Düsseldorfer Staatskanzlei: In der vergangenen Woche stand morgens die Tür zu einem Tresor offen, in dem Dokumente aufbewahrt werden. Zuvor waren bereits interne Papiere bei der Opposition gelandet, die diese als Belege für verbotene Wahlkampfhilfe wertet. Die Staatskanzlei wird so zunehmend zum Sicherheitsproblem für Regierungschef Peer Steinbrück (SPD): Der gläserne Bau mit seinen 20 Stockwerken beherbergt neben der Regierungszentrale auch einige Firmen und ein italienisches Lokal. Besucher, die sich in anderen Staatskanzleien streng kontrollieren lassen müssen, gehen in der Rheinmetropole nahezu ungehindert ein und aus. Es gibt weder Panzerglas noch besondere Sicherheitsvorkehrungen für die Rechner.



© DER SPIEGEL 13/2004
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