AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 13/2004

Blutiges Geschäft EU subventioniert Stierkampf

Die Aufzucht spanischer Kampfstiere wird zum Teil mit deutschen Steuergeldern finanziert. Nach Recherchen der Münchner Tierschutzorganisation "Anti-Corrida" fließen jährlich bis zu 22,5 Millionen Euro als EU-Subventionen an die rund 1200 iberischen Kampfstier-Züchter.


Stier gegen Mensch: EU-Millionen für die Corrida
DPA

Stier gegen Mensch: EU-Millionen für die Corrida

Hamburg - Laut EU-Finanzministerrat sollen die umstrittenen Subventionen auch nach der Reform der gemeinsamen Agrarpolitik 2005 als Prämien für eine umweltorientierte "extensive Landwirtschaft" weiterhin gezahlt werden. Das Berliner Landwirtschaftsministerium der Grünen Renate Künast hält die Kampfstier-Subventionen für eine "normale Prämie", die EU-weit ja auf "alle männliche Tiere gewährt" werde.



© DER SPIEGEL 13/2004
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.