AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 24/2004

Apotheken manipulieren Abrechnungen


Die Pharmaindustrie hat bei zahlreichen Apotheken offenbar eine massenhafte Abrechnungsmanipulation entdeckt. Das haben die Hersteller verschreibungspflichtiger Medikamente in der vorigen Woche den gesetzlichen Krankenkassen berichtet. Danach sollen in Apotheken in erheblichem Umfang preiswerte Ersatzmedikamente ausgegeben worden sein, während den Krankenkassen auf den Rezepten teure Originalpräparate in Rechnung gestellt würden. Die Branche schätzt den vermeintlichen Schaden für die Pharmaindustrie auf über 300 Millionen Euro. Hinzu kämen zusätzliche Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung, welche die zu hohen Preise erstattet haben soll.



© DER SPIEGEL 24/2004
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.