AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 2/2005

Bundestagsabgeordnete wollen Mauergedenkstätte am Brandenburger Tor


Nach dem Streit um die von einer Privatinitiative aufgestellten Holzkreuze am früheren Checkpoint Charlie schaltet sich nun der Bundestag in die Debatte um das Gedenken an die Berliner Mauer ein. Über hundert Parlamentarier werden demnächst einen Antrag einbringen, der Legislative und Exekutive dazu auffordert, mit dem Land Berlin ein "Gesamtkonzept" zu erarbeiten. Die Volksvertreter plädieren dabei ausdrücklich für ein Projekt auf dem "Gelände um das Brandenburger Tor". Kein anderer Ort habe so sehr für die Teilung Deutschlands und der Welt gestanden. Zugleich beklagt die parteiübergreifende Initiative, dass in Berlin nach 1990 die Mauer konsequent aus dem Stadtbild verbannt worden sei. Insbesondere junge Menschen hätten nur wenig Gelegenheit zur unmittelbaren Auseinandersetzung mit der Mauer.



© DER SPIEGEL 2/2005
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.