AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 17/2006

Von der Leyen beharrt auf Vätermonaten


Familienministerin Ursula von der Leyen ist nicht bereit, die "Vätermonate" beim Elterngeld einem politischen Kompromiss zu opfern, wie es ihre Kritiker fordern. "Es ist ein Angebot an beide, an Vater und Mutter, sich jeweils für ihre Elternrolle Zeit zu nehmen. Die Eigenheimzulage sollte den Hausbau fördern, aber auch die konnte nur in Anspruch nehmen, wer ein Haus baute", sagte sie dem SPIEGEL. Auch eine Korrektur ihrer auf den christlichen Werten basierenden Kinderpolitik lehnt sie ab. "Niemand muss die Angebote wahrnehmen, die wir machen. Wer keine christliche Wertevermittlung will, braucht sein Kind ja nicht in eine christlich gebundene Kita zu bringen, der kann sagen, dann nehme ich eine muslimische Kita oder einen Montessori-Kindergarten".



© DER SPIEGEL 17/2006
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