Pädophiler wehrt sich gegen Ausschluss aus der Partei Die Linke

Die Partei Die Linke hat Ärger mit einem Pädophilen. Dieter G. ist Parteimitglied und stand schon mehrfach vor Gericht: 1996 wurde er zu 18 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt, weil er von einem Wohnwagen aus einen Versandhandel für Kinderpornos betrieben hatte. Als Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Queer, der Plattform für Homosexuelle innerhalb der Linken, habe der Ex-Bundesgrenzschützer nun mehrfach "versucht, das Thema Kindersex/Sex mit Kindern im Schutzalter einzubringen", heißt es in einem BAG-Antrag auf Ausschluss von G. Die Partei und ihre BAG distanzieren sich in einem Grundsatzpapier scharf von Pädophilie: "Wir betrachten sexuelle Beziehungen zwischen Kindern und Erwachsenen in keinem Falle als einvernehmlich. Wir treten dem Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, Kinderpornografie und der Prostitution Minderjähriger aktiv entgegen." Dieter G. wiederum bezweifelt die Rechtmäßigkeit der BAG-Hauptversammlung, die seinen Ausschluss will. Mitte August behandelt die Bundesschiedskommission der Partei den Fall.

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