AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 45/2009

Keine Einigung im Streit zwischen Gema und YouTube


Im Streit zwischen dem Musikrechteverwerter Gema und der zu Google gehörenden Internetplattform YouTube um die Bezahlung von Musikvideos gibt es weiter keine Einigung. Ursprünglich hatten beide Parteien sich zum Ziel gesetzt, bis Ende Oktober eine Lösung zu finden. Die Gema fordert eine "angemessene Vergütung" für Videos der von ihr vertretenen Künstler. Schon Ende März lief der Lizenzvertrag zwischen Google Deutschland und der Gema aus. Zeitweise waren einige Videos, etwa der Band Silbermond, nicht abrufbar. Es habe "konstruktive und angenehme Gespräche" gegeben, heißt es aus den Verhandlungen, zuletzt fand sogar ein Spitzentreffen zwischen Google-Europachef Philipp Schindler und Gema-Chef Harald Heker statt. Es gebe aber noch einiges zu klären. Erst im September einigte sich Google mit dem britischen Gema-Pendant PRS.



© DER SPIEGEL 45/2009
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