AUS DEM SPIEGEL
Ausgabe 12/2010

Westerwelles tiefer Fall


Bundesaußenminister Guido Westerwelle erleidet auch in der aktuellen Umfrage von TNS Forschung für den SPIEGEL einen dramatischen Absturz. Nur noch 29 Prozent der Befragten wünschen ihm eine "wichtige Rolle" für die Zukunft – 21 Prozentpunkte weniger als im Dezember. Hohe Zustimmung mit 86 Prozent genießt der FDP-Vorsitzende lediglich bei den eigenen Parteianhängern, selbst von den Unterstützern der Koalitionspartner CDU und CSU äußern sich nur noch 39 Prozent positiv über Westerwelle. Auch Regierungschefin Angela Merkel (CDU) muss einen Rückgang um zehn Prozentpunkte hinnehmen. Mit 63 Prozent Zustimmung rangiert die Bundeskanzlerin nun nicht mehr unter den beliebtesten drei Politikern. Vor ihr stehen die Minister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) und Ursula von der Leyen (CDU). Bundespräsident Horst Köhler hält zwar seine Spitzenposition, verzeichnet mit 75 Prozent jedoch den niedrigsten Wert seit zwei Jahren. In der Linkspartei haben sich die Führungskräfte Oskar Lafontaine und Gregor Gysi in unterschiedliche Richtungen bewegt: Der scheidende Parteichef Lafontaine verlor sechs Prozentpunkte, Fraktionschef Gysi gewann fünf.



© DER SPIEGEL 12/2010
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