Absturz einer Bundeswehr-Drohne vermutlich auch auf menschliches Versagen zurückzuführen


Der Absturz einer "Heron"-Drohne der Bundeswehr in Afghanistan im vergangenen November hatte nicht nur technische Ursachen, ein Grund ist auch menschliches Versagen. Dies geht aus einem ersten Entwurf eines Untersuchungsberichts der Bundeswehr hervor. Demnach sind für den Absturz der Drohne sowohl eine unterbrochene Satellitenverbindung als auch eine "fehlerhaft programmierte Notfallroute" verantwortlich. Diese sei auch aus "Zeitdruck" falsch eingegeben worden, heißt es in dem 39-seitigen Bericht, der noch nicht der Leitungsebene im Verteidigungsministerium vorgelegt wurde. Um derartige Vorfälle in Zukunft zu verhindern, raten die Experten, die Software sowie die Weiterbildung der Crew zu verbessern. Zudem sollten die Drohnen mit einem Datenrekorder ausgestattet werden.



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