"Anlegern von Wölbern Invest droht Totalverlust"


Die Anleger des Fondsemissionshaus Wölbern Invest könnten ihr Geld unter Um ständen komplett verlieren. "Ich fürchte, dass die abgeflossenen Gelder in den meisten Fällen nicht zurückgeholt werden können. Einer ganzen Reihe von Anlegern droht der Totalverlust", sagte Anleger-Anwalt Matthias Gröpper dem Hamburger Nachrichten- Magazin DER SPIEGEL. Die Anleger sollten ihre Investments so schnell wie möglich prüfen und gegebenenfalls Rückabwicklungsansprüche geltend machen.

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Außerdem forderte Gröpper, dessen Strafanzeige vergangene Woche zur Verhaftung von Wölbern-Chef Heinrich Maria Schulte geführt hat, das Wölbern-Management komplett auszutauschen. Von der neuen Führung erwarte er außerdem, "dass sie den Verbleib der offenbar veruntreuten Gelder lückenlos aufklärt und die daraus folgenden Schadensersatzansprüche gegenüber Schulte geltend macht".

Die Ermittler werfen dem Wölbern-Chef vor, insgesamt 137 Millionen Euro abgezweigt zu haben. Anleger-Anwalt Gröpper vermutet, dieser habe "mit den Gewinnen aus dem Bankgeschäft anscheinend den Kaufpreis finanzieren" wollen, als die Bank jedoch in die Krise geriet, "hat er sich möglicherweise bei seinen Anlegergeldern bedient".



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