Berliner Investor Maik Uwe Hinkel arbeitete als Agent für den Verfassungsschutz und einen ausländischen Geheimdienst


Der Investor des umstrittenen Bauprojekts an der Berliner East Side Gallery, Maik Uwe Hinkel, war nach eigenen Angaben ein Doppelagent. Er habe sich 1981 "zur Zusammenarbeit mit einem ausländischen Geheimdienst verpflichtet", für den er bis 1996 als "illegaler Agent" tätig gewesen sei; im selben Zeitraum habe er auch für das Bundesamt für Verfassungsschutz gearbeitet. Für beide Geheimdienste habe er unter dem Decknamen "Jens Peter" spioniert. Mit dieser Erklärung versuchte Hinkel in einem Verfahren vor dem Berliner Verwaltungsgericht, die Herausgabe seiner Stasi- Akten zu verhindern, über die der SPIEGEL (15/2013) berichtet hatte. Sein Anwalt argumentierte vor Gericht, dass Hinkels Stasi-Akten wegen der Tätigkeit für die anderen Geheimdienste wie eine Verschlusssache zu behandeln seien. Sämtliche Unterlagen über seine Agentenlaufbahn lägen beim Bundesamt für Verfassungsschutz und beim Bundesinnenministerium.



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