Deutsche Rüstungshilfe für Jordanien und Tunesien


Deutschland rüstet Jordanien und Tunesien für den Kampf gegen die Ausbreitung der Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) auf. Berlin hat der Regierung in Amman zugesagt, die Armee mit "Marder"-Schützenpanzern auszustatten. Diese sollen helfen, die Grenze zu Syrien zu sichern, wo der IS große Gebiete kontrolliert. In einer ersten Tranche bekommt Jordanien 25 Millionen Euro, um die Panzer kaufen zu können. Das Budget stammt aus einem neu aufgelegten Topf von 100 Millionen Euro. Damit wollen das Auswärtige Amt und das Wehrressort Partnerstaaten südlich der EU bei der Krisenprävention stärken. Auch Tunesien wird mit einem zweistelligen Millionenbetrag unterstützt. Im Nachbarland Libyen breitet sich der IS ebenfalls aus.



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