Ehemalige wollen Odenwaldschule übernehmen

Ehemalige Schüler der Odenwaldschule bereiten sich auf eine mögliche Übernahme des finanziell angeschlagenen und mit internen Macht- und Richtungskämpfen beschäftigten Internats vor. Es gebe "konkrete Überlegungen", die Einrichtung in eine gemeinnützige GmbH zu überführen, heißt es in einem Rundbrief an Mitglieder der Altschülervereinigung und des Förderkreises der Odenwaldschule. Die Autoren schlagen vor, Gesellschafteranteile ab 5000 bis 25.000 Euro "oder auch höher" zu kaufen. Bislang wird die Schule von einem Trägerverein verwaltet, der sich jedoch über eine Neuausrichtung heillos zerstritten und zuletzt sowohl den Schulleiter als auch die Internatsleiterin entlassen hat. Die Odenwaldschule war früher besonders bei wohlhabenden und prominenten Familien beliebt. Vor gut vier Jahren wurde bekannt, dass es dort jahrzehntelang zu massenhaftem Kindesmissbrauch durch Lehrer und einen Schulleiter gekommen war.

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