Meister der Himmelsschau Die Urwald-Astronomen erfanden komplexe Kalender

Ein Schlüssel zum Verständnis der Maya ist ihr Kalender. Nicht wegen der angeblichen Weltuntergangsszenarien, sondern weil er von hohem mathematischem und astronomischem Wissen zeugt.

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Von Bernd I. Gutberlet


Zu Beginn des 21. Jahrhunderts westlicher Zeitrechnung werden die Maya weltberühmt. Das liegt an der bemerkenswerten Karriere, die ein rundes Datum ihrer Zeitrechnung zuletzt gemacht hat: "13.0.0.0.0 4 Ahau 3 Kankin". Es entspricht nach gängiger Umrechnung dem 21. Dezember 2012 unseres Gregorianischen Kalenders und brachte es mit großem Weltuntergangsgetöse sogar zu Hollywood-Ehren.

Doch auch ohne solchen Radau ist der Maya-Kalender faszinierend. Als komplexes, leistungsfähiges Zeitmessinstrument ist er dem Gregorianischen Kalender an Genauigkeit fast ebenbürtig - eine Tatsache, die viele westliche Forscher einem Regenwaldvölkchen, das nicht einmal das Rad benutzte, lange Zeit nicht zugetraut haben. Schließlich wirkte das Werk der Maya auch allzu exotisch: Es basiert auf einem anderen Rechensystem, bedient sich fremdartiger Notation und hat durch seine furiosen Schriftzeichen fast etwas Furchterregendes. Die heutige Welt folgt im Alltag ganz überwiegend dem römischen Kalender, der auf babylonische und ägyptische Vorläufer zurückgeht und vom Papsttum unter Gregor XIII. vor einem halben Jahrtausend optimiert wurde. Die meisten anderen Tages-, Monats- und Jahreszählweisen der Menschheit gerieten in Vergessenheit.

Kalender entwickeln sich entsprechend den Bedürfnissen einer Gesellschaft, und so ist der Maya-Kalender zugeschnitten auf die mesoamerikanische Hochkultur mit ihrer spezialisierten Landwirtschaft, ihren eindrucksvollen Tempelbauten und ihren blühenden, aber auch rivalisierenden Stadtstaaten. Diese von Astronomie und Arithmetik begeisterte Kultur hatte ihre Glanzzeit zwischen dem 3. und 10. Jahrhundert unserer Zeitrechnung und ging lange vor der spanischen Eroberung aus noch nicht ganz geklärten Gründen unter - wobei ihr Kalender und ihre Sprache überdauerten.

Kalender als Werkzeug für Wahrsagerei

Im Kosmos der Maya war die Zeit eine heilige Angelegenheit und die Achtung des Kalenders fromme Pflicht. Die Menschen verstanden sich als aus Mais geschaffene Kreaturen der vierten Schöpfung. Die ersten drei Schöpfungen hatten die Götter untergehen lassen.

Einfache Leute nutzten den Kalender im Alltag, etwa zu simpler Wahrsagerei. Ihre Gottkönige aber, die Herrscher der Stadtstaaten, vollzogen als Hüter des Wissens öffentlich aufwendige Rituale, bei denen Blut floss, das die Götter nährte. Sie demonstrierten damit ihre Mittlerrolle zwischen Volk und Göttern.

Solche kosmischen Vorstellungen verlangten eine aufwendige Himmelsschau durch Sternenkundige und Kalenderpriester. Sie lieferten ohne Fernrohr, Computer und Bruchrechnung beachtliche Ergebnisse. Bei einem Firmament voller launischer Götter empfahl es sich, Himmelsbewegungen genau zu studieren und voraussagen zu können, wem wann Opfer zu bringen waren, um drohendes Unheil abzuwenden. Entsprechend leistungsfähig war die Mathematik der Maya. Sie hätten die alten Römer mit ihrer schwerfälligen Arithmetik, die ohne die Null auskam, mühelos an die Wand gerechnet.

Im mittelamerikanischen Dschungel ist früher als irgendwo anders mit der Null kalkuliert worden.

Penible Zeitmesser

Maya-Astronomen arbeiteten so genau, dass sie den Stand bestimmter Himmelskörper über Jahrhunderte hinweg ermitteln konnten. Diese Leistungsfähigkeit half den Herrschern bei der Planung von Feldzügen oder der Bestimmung günstiger Termine für geistliche Zeremonien und weltliche Hochzeiten.

Bauliche Überreste künden noch heute von der Arbeit dieser Experten. Am bekanntesten ist der "Caracol" in Chichén Itzá, ein Himmelsobservatorium aus der Spätzeit der Maya in der mächtigen Stadt auf Yucatán. Von der Kunst der Sternengucker zeugt außerdem der Dresdner Kodex, eines der nur vier Maya-Bücher auf Baumrinde, die den inquisitorischen Eifer der spanischen Eroberer heil überstanden. Er enthält Tabellen für Sonnen- und Mondfinsternisse sowie die Bewegungen der Venus.

Der Planet war eine der wichtigsten Astralgottheiten: Als (männlicher) Kriegsgott galt der Himmelskörper als entscheidend in den zahlreichen militärischen Konflikten der Maya-Stadtstaaten untereinander, weswegen sein Lauf genauestens verfolgt wurde. Andere wichtige Gottheiten waren der gütige Maisgott, der Regengott Chaak oder der Sonnengott Kinich Ajaw. Das Wort Kin bedeutet dabei sowohl Sonne als auch Tag und ist die Grundeinheit des Kalenders.

Der Maya-Kalender ist komplex und nur mit einiger Geduld zu begreifen. Er besteht aus drei Elementen, deren ältestes der Ritualkalender "Tzolkin" ist. Die frühesten Belege stammen aus dem 7. Jahrhundert v. Chr., lange vor der klassischen Epoche der Maya-Kultur. Dieser Kalender ist charakteristisch für so gut wie alle mesoamerikanischen Völker und besteht aus einer Abfolge von 260 Tagen. Sie tragen jeweils fortlaufend eine Zahl von 1 bis 13 und einen der 20 Tagesnamen, nach denen Kinder ihren Namen erhielten, etwa "Kan", "Ben" oder "Akbal" - darin dem christlichen Heiligenkalender ähnlich, der hierzulande einst als Namensgeber diente.

Der Tzolkin orientiert sich weder an Mondphasen noch am Sonnenjahr - wieso hat er also 260 Tage? Darüber streitet die Forschung, aber vielleicht ist die Erklärung ganz lebensnah: Eine Hypothese versteht den Tzolkin in seinem Ursprung als Schwangerschaftskalender, zumal er als solcher den Maya-Nachkommen noch heute geläufig ist. Eine andere Erklärung bemüht den Mais, dessen Anbauzyklus rund 260 Tage umfasste; heutige Maya unterteilen diese Zeit in 13 Phasen. Allerdings könnte die Einteilung ebenso gut umgekehrt aus dem Ritualkalender abgeleitet worden sein.

Das zweite Element des Maya-Kalenders liegt uns näher, denn es basiert auf dem Sonnenjahr. Der "Haab" umfasst 365 Tage, die sich auf 18 Monate ("Winal") mit je 20 Tagen verteilen. Den ersten 360 Haab-Tagen werden wie im ägyptischen Kalender die fünf überzähligen Tage ("Wayeb") angehängt. Sie verhießen bei den Maya Unheil, weswegen man an ihnen vorzugsweise die Stube hütete. Dass das Sonnenjahr noch einen Vierteltag länger ist, ignoriert diese Rechnung, daher hatten die Maya wie die Ägypter ein Wandeljahr mit sich verschiebenden Jahreszeiten.

Kombiniert ergibt sich aus beiden Kalendern die Kalenderrunde, die für den einfachen Lebenshorizont durchaus genügte, da ein beliebiges Datum nur alle 52 Jahre vorkommt. Für politische und religiöse Zwecke aber war eine Langzeitchronologie nötig: Sie ermöglichte den Maya-Astronomen die vorausschauende Berechnung von Himmelsbewegungen. Den Herrschern diente sie als Grundlage ihrer Geschichtsschreibung. Sie wird Lange Zählung genannt und ist das dritte Element des Maya-Kalenders.

Die Schöpfung als Nullpunkt

Mit ihr lässt sich ein beliebiger Tag exakt benennen, wobei als Nullpunkt, wie im Jüdischen Kalender, der Tag der Schöpfung diente. Nach der unangefochtenen Autorität des Maya-Kalenders und nach gängiger Umrechnung begann die (vierte) Schöpfung am 11. August 3114 vor Christus - sie dauerte aber keine biblischen sechs Tage, sondern mehrere hundert Jahre.

Von diesem Nullpunkt an wird Tag um Tag gezählt und nach dem mathematischen System der Maya dargestellt. Nehmen wir als Beispiel den Tag des Attentats auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand, in dessen Folge vor hundert Jahren der Erste Weltkrieg begann. Diesem 28. Juni 1914, einem Sonntag, entspricht im Maya-Kalender das Datum "12.15.0.1.9 4 Muluk 2 Sotz".

Der zweite Teil dieses Datums bestimmt den Tag in den beiden Kalendern Tzolkin und Haab: Im 260-Tage-Tzolkin heißt er "4 Muluk", im 365-Tage-Haab ist es ein Tag im 20-Tage-Monat "Sotz". Die fünfgliedrige Zahlenreihe am Anfang gibt an, wie viele Tage seit der Schöpfung vergangen sind, nämlich - in der Schreibweise der Maya - 12.15.0.1.9 Tage.

Allerdings verwendeten die Maya keine Ziffern, die unseren arabischen gleichen, sondern drückten Zahlen mit Punkten und Strichen aus, wobei ein Punkt eins, ein Strich fünf bedeutet. Diese fünf Zahlen des Datums bezeichnen den Umfang der Zeitbündel in den Recheneinheiten der Langen Zählung: ganz rechts die Tage (Kin), daneben die Monate (Winal) und die "Tun", Beinah-Sonnenjahre, die 360 Tage umfassten (die fünf Unheiltage des Wayeb blieben außer vor). Sodann geht es, gemäß dem Vigesimalsystem der Maya-Mathematik mit der Grundzahl Zwanzig, in Zwanziger-Schritten weiter: 20 Tun machen ein "Katun" voll, 20 Katun ein Baktun. Das Kalenderdatum 12.15.0.1.9 ergibt also, von rechts nach links, 9 Kin, 1 Winal, 0 Tun, 15 Katun und 12 Baktun. Zusammengerechnet sind das nach unserem Dezimalsystem 1¿836¿029 Tage, die seit Beginn der Maya-Schöpfung bis zur Ermordung des österreichischen Thronfolgers in Sarajevo vergangen sind.

Die Maya-Kalenderpriester verstanden perfekt, mit großen Zeitbündeln zu jonglieren, ob zu religiösen oder astronomischen Zwecken. Die größte bekannte Kalenderrechnung der Maya umfasst nahezu 30 Quadrilliarden Tun, also zehn Quintillionen Tage - ein Sümmchen wie aus Onkel Dagoberts Geldspeicher.

Stelenkult als Machtinstrument

Über die Generationen wurde die Nutzung des Kalenders stetig ausgebaut. Eins der Hauptmerkmale der klassischen Epoche der Maya mit ihrem Gottkönigtum ist der Stelenkult. Wer sich mit einer Datumsstele verewigen ließ, vermehrte seine ideelle Macht. Ihre kalendarischen Angaben beschränken sich nicht auf die Angaben in Tzolkin, Haab und Langer Zählung. Je gewichtiger eine Datierung daherkommen sollte, desto mehr zusätzliche Zeitläufe wurden aufgeführt, verschiedene Angaben zur Mondphase beispielsweise, Bezüge zu Venus- oder Götterzyklen und auf Sonnenfinsternisse. Die Gottkönige nutzten jede Gelegenheit, um mit eindrucksvollen Kalenderrechnungen ihre Macht zu demonstrieren, denn mit der Zahl der Bezüge auf wichtige Daten oder Himmelskonstellationen stieg die Bedeutung eines Tages. Je umfänglicher eine solche Stele ein Datum präsentierte, desto besser. Der Einfachheit halber nutzte man ein Ankerdatum in seiner ganzen Pracht und Länge, zu dem man andere Daten durch einfache Abstandszahlen ins Verhältnis setzte.

Ein gesellschaftliches Großereignis in der Heiligung von Zeit und Zeitrechnung waren die Feiern zum Ende eines Kalenderzyklus, zu dem landauf, landab Rituale vollzogen und Steinstelen aufgestellt wurden. Besonders groß wurde alle 20 Jahre das Ende eines Katun begangen. Als im Jahr 435 n. Chr. der nächsthöhere Zyklus eines Baktun zu Ende ging, was nur alle rund 400 Jahre vorkam, wurde das runde Datum 9.0.0.0.0 besonders pompös zelebriert, also mit lauter Musik, Weihrauch, Blutopfern, Denkmälern. Damals herrschte im Stadtstaat Copán, im äußersten Westen des heutigen Honduras gelegen, eine noch junge Dynastie, die fortan dieses Datum zur Legitimierung ihrer Macht heranzog.

Der Kalender wurde zum maßgeblichen Machtinstrument, und auch darin ist er kein historischer Sonderfall. Seine Bedeutung gab siegreichen Gottkönigen ein wirksames Propagandamittel an die Hand: Sie ließen Kalenderstelen des unterlegenen Gegners unleserlich machen, um so seine Geschichte gleich mit auszulöschen. Auf diese Weise demütigte etwa das siegreiche Königtum Calakmul im 6. Jahrhundert den bezwungenen Rivalen Tikal.

Manipulation der Vergangenheit

Und da die Maya-Könige ihre Macht - darin europäischen Herrschern durchaus ähnlich - außer durch militärische Erfolge durch eine makellose, möglichst weit zurückreichende dynastische Erbfolge legitimierten, nutzten sie dafür auch den Kalender. In mehreren Fällen lassen sich Kalendermanipulationen nachweisen, mit deren Hilfe dynastische Brüche vertuscht wurden. Auch zu anderen Zwecken - Kriegserklärung, Waffenstillstand, Ernte - stellten Kalenderpriester für ihre Herrscher kalendarische Bezüge her, indem sie virtuos mit den Zahlen beziehungsweise Zeiten spielten. Die Autorität des Kalenders war einerseits unantastbar, andererseits wurde passend gemacht, was mathematisch-kalendarisch nicht sauber aufging.

Als der spanische Eroberer Hernán Cortés 1519 Mexiko einnahm, war die große Zeit der Maya längst vorbei und ihr Kalender nur noch in Teilen in Gebrauch. Mit dem Untergang ihrer Stadtstaaten im 10. Jahrhundert hatte die Langzeitchronologie ausgedient, man begnügte sich mit einer vereinfachten Version des Kalenders. Weil aber den Spaniern bei ihrer Landung niemand hätte sagen können, an welchem Datum der Langen Zählung sich ihre unselige Ankunft ereignete, ließ sich der Kalender auch nicht problemlos auf den christlichen umrechnen. Deswegen blieb die heute übliche, von Mesoamerika-Forschern empfohlene Umrechnung nicht ganz unangefochten.

Zu den strittigen Fragen gehörte auch das eingangs erwähnte Weltuntergangsszenario. Das blieb bekanntermaßen aus - was wohl auch die alten Sterndeuter nicht überrascht hätte. Es gibt schlicht keine seriösen Hinweise dafür, dass die Maya zum ominösen Datum 13.0.0.0.0 den Weltuntergang erwarteten, mochte es auch das selten zu erlebende Ende eines Baktun (400-Jahre-Intervall) sein und daher kosmisch-kalendarisch aufgeladen. Zwar hätten die Maya mit großem Aufwand das Ende eines Kalenderzyklus gefeiert - aber auch den Beginn eines neuen, so wie wir zu Silvester 1999 den Jahrtausendwechsel begingen.

Gegen die Annahme, dass die Maya für den 21. Dezember 2012 unserer Zeitrechnung das Weltende erwarteten, spricht außerdem, dass sie durchaus mit Daten jenseits dieser Grenze hantierten. Solange sie Götter und Kalender ehrten, mussten sie ihren Untergang sowieso nicht fürchten.

Die Degradierung des Maya-Kalenders zum bloßen Zählwerk für die Apokalypse geht zurück auf die New-Age-Bewegung der siebziger und achtziger Jahre. Damals rief insbesondere der US-amerikanische Autor José Argüelles das Ende des Maya-Zyklus aus und verbreitete kosmische Prophezeiungen für dieses Datum. Man mag Argüelles zugutehalten, dass die Entschlüsselung der Maya-Schrift damals noch nicht sehr weit fortgeschritten war. Doch viele Autoren schürten bereitwillig den Hype um ein "New Age" oder sogar einen Weltuntergang und labten sich an der Konjunktur eines esoterisch gewandeten Unbehagens an der Moderne.

Die Maya wurden Objekt sehnsuchtsvoller Projektionen: Man sah sie als vermeintlich gesunde, weise und friedliche Kultur. Eine Kultur, wie die Maya sie nie hatten: Auch ihre Gesellschaft beruhte auf hierarchischer Macht, und sie führten blutige Kriege.

José Argüelles starb 2011, seine Anhänger konnten sich am 21. Dezember 2012 nicht mehr bei ihm beschweren über das Ausbleiben einer neuen Zeit. Den Nachkommen der Maya aber wurde großes Unrecht angetan, denn jedes Volk hat ein Recht auf seine wirkliche Geschichte - in ihrem Fall samt Kalender als elementarem Bestandteil. Er bleibt ein Faszinosum, dem Respekt gebührt.



insgesamt 23 Beiträge
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Seite 1
ofelas 16.05.2014
1. Vermessen
Zitat von sysopDPAEin Schlüssel zum Verständnis der Maya ist ihr Kalender. Nicht wegen der angeblichen Weltuntergangsszenarien, sondern weil er von hohem mathematischem und astronomischem Wissen zeugt. http://www.spiegel.de/spiegelgeschichte/maya-kalender-zeigt-grosses-wissen-in-mathe-und-astronomie-a-962547.html
Hier mal eine Frage, was an dem Mesopotamischen Kalender wurde dann unter Gregor "optimiert"?
elisa1 16.05.2014
2. Sehr lehrreich!
Zitat von sysopDPAEin Schlüssel zum Verständnis der Maya ist ihr Kalender. Nicht wegen der angeblichen Weltuntergangsszenarien, sondern weil er von hohem mathematischem und astronomischem Wissen zeugt. http://www.spiegel.de/spiegelgeschichte/maya-kalender-zeigt-grosses-wissen-in-mathe-und-astronomie-a-962547.html
Vielen Dank. Dieser Artikel war wirklich sehr aufschlussreich und interessant. Und er zeigt sehr gut, dass vielleicht in jeder Epoche der Historie irgendwelche hochbegabten Sonderlinge prägenden Einfluss auf die nächsten Jahrhunderte nahmen, indem sie einfach bestimmte Mechanismen besser verstanden, als normale Leute. Wer weiß, wie oft vielleicht Autisten oder Menschen mit Asperger Syndrom mit ihren teils speziellen Fähigkeiten für solche grandiosen Errungenschaften verantwortlich waren? Wirklich interessant! Ciao Eli
tinakuttler 16.05.2014
3. Die paradoxe Hochkultur
Die Mayas kannten nicht mal das Rad, sie waren einfache Bauern. Sie besaßen kein Fernrohr. Wie konnten sie dann die Venus beobachten? Das ist unmöglich. Der Kalender stammt m. E. von einer prähistorischen weltumspannenden Hochkultur, die auch die Pyramiden in Gizeh und anderen Ländern gebaut hat. Ich denke diese Relikte sind viel viel älter als wir bisher annehmen. Ich empfehle auf Nuoviso den Vortrag von Axel Klitzke anzuschauen.
muellerthomas 16.05.2014
4.
Zitat von ofelasHier mal eine Frage, was an dem Mesopotamischen Kalender wurde dann unter Gregor "optimiert"?
Der julianische Kalender läuft pro ca. 128 Jahre um einen Tag falsch. Dieser Fehler des Kalenders gegenüber dem tatsächlichen Sonnenlauf ist beim gregorianischen praktisch komplett eliminiert.
muellerthomas 16.05.2014
5.
Zitat von tinakuttlerDie Mayas kannten nicht mal das Rad, sie waren einfache Bauern. Sie besaßen kein Fernrohr. Wie konnten sie dann die Venus beobachten? Das ist unmöglich. Der Kalender stammt m. E. von einer prähistorischen weltumspannenden Hochkultur, die auch die Pyramiden in Gizeh und anderen Ländern gebaut hat. Ich denke diese Relikte sind viel viel älter als wir bisher annehmen. Ich empfehle auf Nuoviso den Vortrag von Axel Klitzke anzuschauen.
Die Venus war z.B. im Februar diesen Jahres deutlich mit bloßem Auge am Abendhimmel zu sehen. *LOL Da spricht so ziemlich alle Evidenz dagegen. Wo sehen Sie denn bei Ägyptern und Maya eine einheitliche Kultur?
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