Der Humanist Thomas More, Vater der Utopie Glück für alle

In "Utopia" entwarf der Staatsmann und Humanist Thomas More 1516 eine ideale Gemeinschaft - Vorläufer für viele Wunschbilder einer besseren Welt.

AKG

Von SPIEGEL-GESCHICHTE-Autor


Noch vor dem Morgengrauen überbrachte ein Abgesandter des Königs dem Häftling Thomas More in seiner Zelle im Londoner Tower die grausame Nachricht: In wenigen Stunden werde er hingerichtet.

Es war der 6. Juli 1535, More war 57 Jahre alt. Lange hatte er zu den einflussreichsten Persönlichkeiten Englands gehört: Er war Parlamentssprecher gewesen, Lordkanzler, wurde zum Ritter geschlagen.

Doch das alles half ihm nun nichts gegen den Zorn des Königs. Denn als Heinrich VIII. sich zum Oberhaupt der Kirche in England ernannt hatte, um gegen den Willen des Papstes seine Ehe zu annullieren und eine zweite Frau zu heiraten, hatte More ihm den geforderten Treue-Eid verweigert. Er wurde des Hochverrats angeklagt und mit Hilfe eines meineidigen Zeugen verurteilt. Die einzige Milde des Königs: Er ersparte ihm die für Hochverräter übliche Vierteilung.

An der Hinrichtungsstätte betete More, dann sagte er zum Henker, der schon das geschärfte Beil bereithielt: "Mein Hals ist sehr kurz. Gib darum acht, dass du nicht verkehrt zuschlägst." Der Legende zufolge soll er seinen Bart auf dem Hinrichtungsblock beiseitegeschoben haben, denn der habe ja schließlich "keinen Hochverrat begangen".

Vorbild von Mores "Utopia" war Platons "Politeia"

Wegen seiner Treue zur römischen Kirche wurde More im Jahr 1935, zu seinem 400. Todestag, vom Papst heiliggesprochen. Seine bis heute währende Bekanntheit verdankt er allerdings nicht seinem Martyrium. Unsterblich hat ihn sein 1516 erschienenes Buch gemacht, das zu einem Klassiker der Weltliteratur und der politischen Philosophie wurde.

Der vollständige Titel des auf Lateinisch verfassten Werks lautet: "Von der besten Staatsverfassung und von der neuen Insel Utopia, ein wahrhaft goldenes Büchlein, genauso wohltuend wie heiter - De Optimo Rei publicae Statu deque nova insula Utopia Libellus vere aureaus, nec minus salutaris quam festivus."

Platons "Politeia" war der Vorläufer und das Vorbild von Mores Schrift. Der griechische Philosoph hatte in seinem Dialog aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. diskutiert, was Gerechtigkeit sei und wie ein Staat, der dafür sorge, beschaffen sein müsse. In Thomas Mores "Utopia" geht es auch um das ideale Staatswesen, und es geht um Vernunft, Toleranz sowie Menschlichkeit - also um entscheidende Werte der Neuzeit und der Moderne.

Der im Februar 1478 als Sohn eines Londoner Richters geborene More diente früh als Page am Hof des Lordkanzlers, der ihn zum Studium nach Oxford schickte. Dort vervollständigte er mit Altgriechisch seine humanistische Bildung. Nach einem Jurastudium arbeitete er in London als Anwalt, wurde Abgeordneter im Parlament.

Weil er auch bald Vater von vier Kindern war, blieb ihm wenig Zeit, seinen ausgeprägten philosophischen und literarischen Neigungen nachzugehen. Als ihn allerdings König Heinrich VIII. im Mai 1515 nach Flandern schickte, um mit einer englischen Delegation einen Handelsstreit mit den Niederlanden beizulegen, fand er endlich Muße, denn die Niederländer verzögerten die Verhandlungen. So begann More zu schreiben.

Scharfe Sozialkritik

Sein "Utopia" - vom altgriechischen "Nichtort" oder "Nirgendwo" - gliederte er in zwei Teile. Im ersten beschrieb er, wie er einem sonnengebräunten Portugiesen bekanntgemacht wurde, der Amerigo Vespucci auf mehreren Entdeckerreisen nach Südamerika und in die Neue Welt begleitet hatte.

Morus - als humanistischer Autor verwendete er die latinisierte Form seines Familiennamens - lädt den interessanten Weltreisenden in den Garten seines Quartiers ein, und der Portugiese namens Raphael Hythlodeus erzählt dort von den fremden Ländern, die er besucht hatte.

Zuvor übt der Gast allerdings scharfe Kritik an den Verhältnissen in England. Für ungerecht und unsinnig hält er es beispielsweise, dass allenthalben Diebe zum Tode verurteilt und gehängt werden. Sie würden doch aus bitterer Not heraus stehlen, verteidigt sie der Portugiese, während die Adligen "müßig wie die Drohnen von anderer Leute Arbeit leben" und ihre Pächter "bis aufs Blut schinden."

Die heftige Sozialkritik, die More seinem Gast in den Mund legt, gipfelt in den Worten: "Wo es noch Privatbesitz gibt, wo alle Menschen alle Werte am Maßstab des Geldes messen, da wird es kaum jemals möglich sein, eine gerechte und glückliche Politik zu treiben."

Wie aber muss ein gerechtes Staatswesen beschaffen sein? Welche Sitten und Gesetze zeichnen eine friedliche, menschliche Gesellschaft aus? Wie lässt es sich ohne Geld und Privatbesitz wirtschaften?

Demokratie nach antikem Vorbild

Raphael Hythlodeus, der fiktive Humanist und Weltentdecker, antwortet darauf mit einem Bericht über den fiktiven Staat Utopia, ein von einem gewissen Utopus vor 1760 Jahren begründetes Gemeinwesen. Utopus hatte das Land mit einem Umfang von 500 Meilen und der Gestalt eines zunehmenden Mondes erobert und dann die Verbindungen zum Festland kappen lassen. Anschließend ging er daran, seine Insel der Seligen zu schaffen.

Auf Utopia - das den zeitgenössischen Leser in manchem an England erinnerte - finden sich 54 Städte, "alle geräumig und prächtig, in Sprache, Sitten, Einrichtungen, Gesetzen genau übereinstimmend". Im Herzen der Insel liegt die Hauptstadt Amaurotum.

Es herrscht Demokratie, nach antikem Vorbild haben allerdings Frauen und Sklaven keine Stimme: 30 Haushaltungen wählen jeweils Vertreter, die wiederum einen Fürsten und dessen Berater wählen. Der auf Lebenszeit gewählte Fürst ergeht sich nicht in Pomp, sondern er ist gekleidet wie die übrigen Bewohner der Insel.

Die Gesellschaft Utopias ist egalitär. Gegessen wird zusammen in Gemeinschaftshäusern. "Der Verkehr mit den Behörden vollzieht sich in freundschaftlichen Formen", fabuliert Morus, "da keiner der obrigkeitlichen Beamten überheblich oder barsch ist. Sie heißen Väter und bewähren sich als solche."

Die Steinhäuser in den Städten verfügen über drei Geschosse und Gärten. "Die Türen sind zweiflügelig, durch einen leisen Druck der Hand zu öffnen, schließen sich dann von selber wieder und lassen so jeden hinein: so weit geht die Beseitigung des Privateigentums! Denn selbst die Häuser tauschen sie alle zehn Jahre um, und zwar nach dem Lose."

Güter je nach Bedarf verteilt

Der entscheidende Unterschied aber zur Welt am Beginn der Neuzeit ist folgender: In Utopia ist das Geld praktisch abgeschafft. Zum Zeichen ihrer Abscheu vor dem Gier und Gewalt gebärenden Mammon fertigen die Utopier aus Gold und Silber Nachttöpfe und Ketten für die Sklaven. Mit Goldschmuck staffieren sie nicht ihre Frauen, sondern die Verbrecher aus.

Die Güter werden je nach Bedarf verteilt. Streit gibt es nicht, da mehr produziert wird, als verbraucht werden kann. Die Ursache für den Überschuss: In Utopia gibt es keine unproduktive, parasitäre Klasse von Adligen, hohen Geistlichen und Reichen. Alle müssen deshalb nur sechs Stunden am Tag arbeiten, drei am Vormittag und drei am Nachmittag.

Der fromme More erinnert mit seinem Idealbild an die Urgemeinde der Christen, in der die Jünger Jesu ihren Besitz miteinander teilten. Und er nimmt die kommunistische Idee von Karl Marx, die Idee der Vergesellschaftung der Produktionsmittel voraus, die es ermöglichen soll, dass alle nach ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten glücklich werden.

Vernunft, Frieden und Toleranz waren auch wichtige Werte der Männer, die ab Ende des 15. Jahrhunderts in Europa "Humanisten" genannt wurden. Der bekannteste von ihnen, Erasmus von Rotterdam, besuchte Thomas More, als dieser in Flandern weilte.

Utopia ist nicht die pure Idylle, mitunter herrscht rigider Zwang

Die beiden Männer kannten und schätzten sich, seit Erasmus 1499 erstmals nach England gereist war und dort den neun Jahre jüngeren More getroffen hatte. Ihre Freundschaft und gegenseitige Wertschätzung währte bis zum Tode Mores.

Erasmus schickte auch Hans Holbein den Jüngeren aus Basel zu More, der ihn freundlich in London aufnahm. Der Renaissancemaler revanchierte sich mit eindrucksvollen Porträts des Gastgebers.

Als Erasmus und More sich in Brügge wiedertrafen, sprachen sie über ein Buch, das Erasmus gerade fertiggestellt hatte, "Die Erziehung des christlichen Fürsten". Und More erzählte seinem Freund von einem merkwürdigen Traum. Er habe geträumt, als König ein Reich namens Utopia zu beherrschen. Kurz darauf begann er mit der Niederschrift. Ende des darauffolgenden Jahres 1516 wurde "Utopia" in Löwen erstmalig gedruckt.

Über die Maßen gründlich ging Erasmus beim Redigieren des Manuskripts wohl nicht zu Werke, denn das Buch wirkt streckenweise allzu schnell geschrieben und nicht gut durchgearbeitet. "Ernst und Schelmerei, Originalität und Oberflächlichkeit", so schrieb Rudolf Augstein, hielten sich in dem Werk "fast die Waage".

Utopia ist nicht die reine Idylle, mitunter herrscht rigider Zwang. Wer reisen will, braucht beispielsweise eine Genehmigung. Wer ohne eine solche unterwegs ist, wird ausgepeitscht. Ehebruch wird mit Sklaverei bestraft, im Wiederholungsfalle mit dem Tode. Der Staat reguliert selbst den individuellen Tagesablauf, die Freiheit des Einzelnen ist stark eingeschränkt.

Heidentum und religiöse Toleranz

Dafür ist das Leben in Utopia einfach. Es gibt wenige Gesetze und keine Anwälte. Die Utopier schließen keine Bündnisse mit anderen Völkern. "Wozu denn ein Bündnis?, sagen sie; als ob nicht die Natur die Menschen untereinander genügend zusammenbände."

Als junger Mann hatte More lange überlegt, ob er in ein Kloster gehen und Mönch werden solle. Er entschied sich dann doch für die Ehe und ein Leben als kirchlicher Laie, aber blieb, trotz dezidierter Kritik an der Kirche, ein tiefreligiöser Mensch.

Vor diesem Hintergrund ist es erstaunlich, dass die Utopier keine Christen, sondern Heiden sind. Sie verehren etwa die Sonne oder den Mond, Planeten, bewunderswerte Vorfahren und glauben an "ein einziges, unbekanntes, ewiges, unendliches, unbegreifliches göttliches Wesen". Diesen Schöpfer nennen sie "Vater" oder Mythras.

Der Weltreisende Raphael Hythlodeus erzählt, dass er den Utopiern vom Christentum berichtet habe. Ihnen habe diese Religion gefallen, nicht zuletzt weil er erzählte, "Christus habe die gemeinschaftliche (kommunistische) Lebensführung seiner Jünger gutgeheißen, und dass diese in den Kreisen der echtesten Christen noch heute üblich sei".

Grundsätzlich herrscht in Utopia Religionsfreiheit: Laut der Verfassung darf niemand aufgrund seiner Religion benachteiligt werden. Missionieren ist erlaubt, aber es ist verboten, dabei andere Religionen herabzusetzen und zu schmähen.

Im wirklichen Leben war die religiöse Toleranz des Thomas More begrenzt. Er kritisierte Martin Luther und die Reformation scharf.

Der Glaube an eine viel bessere mögliche Welt starb nicht

Dagegen die Harmonie auf Utopia: In ihren Tempeln treffen sich die Menschen in weißen Gewändern zum Ende und zum Anfang jeden Monats und Jahres. Beim Gottesdienst sitzen Männer und Frauen getrennt. Weihrauch und Wachskerzen werden entzündet, die Gläubigen singen und beten. Sie danken dafür, dass sie "durch Gottes Güte im glücklichsten aller Staaten zur Welt gekommen" seien.

Der vernünftige Staat schafft Verhältnisse, in denen seine Bürger ein glückliches Leben führen können, das auf der Gleichheit der Menschen basiert. "Wo es kein Privateigentum gibt", heißt es im Roman, "betreibt man ernsthaft die Interessen der Allgemeinheit." Es gibt in Utopia "keine Armen und keine Bettler, und obschon keiner etwas besitzt, sind alle reich."

Ein Jahr nach der Erstveröffentlichung 1516 in Löwen wurde "Utopia" in Paris erneut gedruckt, ein weiteres Jahr darauf in Basel; 1524 erschien die erste deutsche Ausgabe. Thomas More schuf damit das neue literarische Genre der Staatsromane, der Beschreibungen idealer menschlicher Gemeinschaften. Ihm folgten Tommaso Campanella mit seinem "Sonnenstaat" und Francis Bacon mit "Neu-Atlantis".

Im 19. Jahrhundert versuchten dann Visionäre - wie der britische Unternehmer Robert Owen mit der amerikanischen Siedlung "New Harmony" - ihre utopischen Modelle auch in die Praxis umzusetzen. Sie scheiterten fast ohne Ausnahme, doch der Glaube an eine viel bessere mögliche Welt starb nicht.

"Wüste von Banalität und Ratlosigkeit"

Der Marxist und Sozialdemokrat Karl Kautsky reklamierte Thomas More als "Vater des utopischen Sozialismus". Aber diese Interpretation ist zu einseitig. In seinem "Prinzip Hoffnung" nannte der Philosoph Ernst Bloch Mores Werk "das erste neuere Gemälde demokratisch-kommunistischer Wunschträume". Morus habe erstmalig "Demokratie im humanen Sinn, im Sinn öffentlicher Freiheit und Toleranz mit Kollektivwirtschaft verbunden". Utopia sei deshalb "eine Art liberales Gedenk- und Bedenkbuch des Sozialismus und Kommunismus".

In jedem Fall hat More mit seinem streckenweise so spielerischen Buch den Begriff der Utopie in der politischen Philosophie etabliert. Besonders seit der Russischen Revolution, noch einmal gesteigert in den Jahren des Kalten Krieges, war die Utopie und Praxis des Kommunismus bei Intellektuellen aller Richtungen hart umkämpft.

Nachdem die Kommunisten des realsozialistischen Lagers 1989 ihren Bankrott erklärt hatten, bezeichneten die Ideologen des globalen Kapitalismus die auf Privateigentum basierende Gesellschaft und ihre liberale Demokratie als alternativlos und proklamierten das "Ende der Geschichte".

Linke und Ökologen jedoch halten an der Bedeutung von Gesellschaftsmodellen fest. Ohne Utopie, glauben sie, ohne Idealvorstellung, komme der Fortschritt zum Erliegen, verkomme die Politik zum puren Pragmatismus. Sie glauben, dass eine bessere Welt möglich, dazu aber eine Vorstellung von ihr nötig ist.

Jürgen Habermas hat jedenfalls gewarnt: "Wenn die utopischen Oasen austrocknen, breitet sich eine Wüste von Banalität und Ratlosigkeit aus."



insgesamt 126 Beiträge
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Seite 1
zorga 26.12.2013
1. Gruselig
Utopia kommt eher meiner Vorstellung einer Art Hölle nah. Alle vegetieren glücklich vereint in friedvoller Dummheit vor sich hin. Niemand denkt oder protestiert. Alles wird hingenommen. Wehe wehe aber man beginnt zu denken und einen Ausweg zu suchen....*schüttel* in so einer Welt würde ich wahrscheinlich sofort Selbstmord begehen.
Layer_8 26.12.2013
2. Ideen...
Zitat von sysopAKGIn "Utopia" entwarf der Staatsmann und Humanist Thomas More 1516 eine ideale Gemeinschaft - Vorläufer für viele Wunschbilder einer besseren Welt. http://www.spiegel.de/spiegelgeschichte/utopia-thomas-more-entwarf-eine-ideale-gemeinschaft-a-936340.html
...eigentlich ist doch damit gemeint, durch Beobachtung des tatsächlich vorhandenen, ein Prinzip dahinter zu erkennen, versuchen. Es gab jedoch nie etwas reales, welches dieser Utopia-Idee irgendwie entsprochen hatt. Die Evolution hat ja keinen "Plan". So ist das hier auch nur eine Art Schöpferdenke. Ob durch die Kirche, den Kommunismus, oder von wem auch immer formuliert, ein falscher Ansatz. So sehe ich das.
regula2 26.12.2013
3. eine Wüste von Banalität und Ratlosigkeit
Lieber in eine Wüste von Banalität und Ratlosigkeit gehen, als von Idealisten in den Krieg geschickt werden.
Pete_2718 26.12.2013
4. Sie scheiterten fast ohne Ausnahme
Welche dann wäre?
winston2411 26.12.2013
5. Die Theorie und die Praxis
Zitat von sysopAKGIn "Utopia" entwarf der Staatsmann und Humanist Thomas More 1516 eine ideale Gemeinschaft - Vorläufer für viele Wunschbilder einer besseren Welt. http://www.spiegel.de/spiegelgeschichte/utopia-thomas-more-entwarf-eine-ideale-gemeinschaft-a-936340.html
Wie es jedoch in der Theorie schon anklingt, werden "Abweichler" massiv bestraft. Auch die Kommunisten begingen millionenfach Klassenmord an den Personen, die ihnen nicht genügend kommunistisch waren. Gut, Stalin hat das noch gesteigert, indem er in der Zeit des Großen Terrors einfach willkürlich-zur Erfüllung des Plansolls- Menschen verhaften und ermorden ließ. Das sollte wirklich zur Warnung dienen, dass die Freunde dieser Ideen nicht mehr an die Macht kommen.
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© SPIEGEL Geschichte 6/2013
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