America's Cup Wer den Start gewinnt, gewinnt auch das Rennen

Nach dem sechsten Rennen um die älteste Sporttrophäe der Welt steht es 3:3 zwischen Neuseeland und Italien. Besonders in der Startbox sei es dabei »ein bisschen wie ein Minenfeld«, sagt Italiens Steuermann.
Sieht romanisch aus, ist aber ein Rennen zweier hochgerüsteter Superjachten. Hier wird das Luna-Rossa-Team nach dem sechsten Rennen in den Waitemata Harbour zurückgeschleppt

Sieht romanisch aus, ist aber ein Rennen zweier hochgerüsteter Superjachten. Hier wird das Luna-Rossa-Team nach dem sechsten Rennen in den Waitemata Harbour zurückgeschleppt

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Andrew Cornaga / dpa

Im 36. Match um den America's Cup liefern sich die Segelteams von Titelverteidiger und Gastgeber Neuseeland sowie Herausforderer Italien weiter ein enges Rennen. Jedes Team gewann am Samstag vor Auckland ein Rennen, damit steht es nach dem dritten Tag nun 3:3. Sieben Siege sind zum Gewinn der ältesten und wichtigsten Trophäe des Segelsports notwendig.

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Die Mannschaft der »Luna Rossa Prada Pirelli« aus Italien, als Außenseiter in dieses Prestigeduell gestartet, gewann zunächst nach einem perfekt getimten Start in unbeständigen Winden mit 18 Sekunden Vorsprung die erste Wettfahrt des Tages.

In Rennen sechs lief es genau umgekehrt: Ein Fehler kostete Luna Rossa den Vorsprung auf der Backbordseite, sodass Neuseelands Steuermann Peter Burling und seine Crew auf der »Te Rehutai« als Erste über die Startlinie gingen – und 1:41 Minuten vor den Herausforderern ins Ziel kamen. »Es ist ein bisschen wie ein Minenfeld da draußen, besonders in der Startbox«, sagte »Luna Rossa« -Steuermann James Spithill.

Zehntausende Fans und eine Rekordflotte von 1600 Zuschauerbooten hatten dem Regattahafen und dem Rennkurs im Hauraki Golf zum Start ins Wochenende eine spektakuläre Kulisse beschert. Das Cup-Duell wird an diesem Sonntag (4.15 Uhr MEZ/Servus TV) mit den Rennen sieben und acht fortgesetzt.

sak/sid/dpa
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