BBL klärt Standortfrage Basketball-Meisterschaft soll in München ausgespielt werden

Das Finalturnier der Basketball-Bundesliga soll in München ausgetragen werden. Die Bayern setzten sich im Bewerbungsverfahren gegen Berlin, Frankfurt und Bonn durch.
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Das Abschlussturnier der Basketball-Bundesliga zur Ermittlung des deutschen Meisters findet in München statt. Diese Entscheidung trafen das Präsidium der Basketball-Bundesliga und die BBL GmbH am Montag. München setzte sich mit seiner Bewerbung gegen Berlin, Frankfurt und Bonn durch, die sich ebenfalls um die Austragung der Veranstaltung beworben hatten.

Anders als im Eishockey oder Handball, wo die Spielzeiten wegen der Coronakrise abgebrochen wurden, will die Basketball-Bundesliga die Saison mit zehn von 17 Teams sportlich abschließen. Über einen Zeitraum von rund drei Wochen soll in zwei Fünfer-Gruppen mit anschließenden Playoffs der Meister ermittelt werden. Die BBL hat hierfür ein Hygiene- und Sicherheitskonzept entwickelt. Allerdings benötigt sie noch - wie auch die Deutsche Fußball Liga - die Genehmigungen von Behörden und Politik. Die DFL hofft am kommenden Mittwoch auf eine Entscheidung der Politik.

"Zunächst einmal spricht es für sich, dass sich gleich vier Bewerber für eine Ausrichtung und damit für unsere Sportart stark gemacht haben", sagte Bayerns Geschäftsführer Marko Pesic nach dem Votum. Man hoffe nun mit allen Beteiligten "dass die zuständigen Behörden das Sicherheitskonzept der BBL genehmigen". Spätestens bis zum 18. Mai muss die Liga nach eigenen Angaben die Genehmigung bekommen haben, "um die Planungen samt Trainings- und Quarantänephasen umsetzen zu können".

Um den Titel spielen neben den Bayern noch Alba Berlin, Ludwigsburg, Crailsheim, Oldenburg, Vechta, Bamberg, Göttingen, Ulm und die Skyliners aus Frankfurt. Für alle anderen Klubs ist die Saison bereits beendet.

krä/dpa

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