Assistenztrainer der Golden State Warriors NBA-Coach Milojevic stirbt nach Herzinfarkt
War seit 2021 Assistenztrainer bei den Warriors: Dejan Milojevic
Foto:Darren Yamashita / AP
Das Basketballteam der Golden State Warriors trauert um seinen Assistenztrainer Dejan Milojevic, der im Alter von 46 Jahren am Mittwoch plötzlich verstorben ist. Wie das Team um Superstar Stephen Curry mitteilte, sei der Serbe nach einem medizinischen Notfall bei einem Mannschaftsessen in Salt Lake City am Abend zuvor ins Krankenhaus gekommen und am Morgen darauf gestorben. Milojevic sei einem Herzinfarkt erlegen.
Das Team aus San Francisco wird deshalb am Freitag nicht wie geplant gegen die Dallas Mavericks um den deutschen Power Forward Maximilian Kleber antreten. Einen neuen Termin gibt es noch nicht. Die NBA hatte bereits die für Mittwochabend (Ortszeit) angesetzte Partie der Warriors bei den Utah Jazz Stunden vor Bekanntgabe des Todes auf unbestimmte Zeit verschoben.
Steve Kerr: »Dejan war einer der wunderbarsten Menschen, die ich je gekannt habe.«
Foto: Caroline Brehman / EPA»Wir sind am Boden zerstört angesichts von Dejans plötzlichem Tod«, sagte Headcoach Steve Kerr: »Abgesehen davon, dass er ein hervorragender Basketballtrainer gewesen ist, war Dejan auch einer der positivsten und wunderbarsten Menschen, die ich je gekannt habe.«
We are absolutely devastated by Dejan Milojević's sudden passing.
— Golden State Warriors (@warriors) January 17, 2024
This is a shocking and tragic blow for everyone associated with the Warriors and an incredibly difficult time for his family, friends, and all of us who had the incredible pleasure to work with him.
We grieve… pic.twitter.com/0wExlLlu5z
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Milojevic war seit 2021 Assistent von Kerr bei den Warriors, mit denen er 2022 den NBA-Titel holte. Zuvor hatte er als Cheftrainer mit Mega Basket aus Belgrad den serbischen Pokal (2016) und mit Buducnost Podgorica das Double in Montenegro (2021) gewonnen.
Als Spieler Europameister mit Serbien und Montenegro
Als Spieler war er ein Forward von internationaler Klasse und wurde 2001 mit Serbien und Montenegro Europameister. Im Trikot von Partizan Belgrad war er dreimal in Serie (2004 bis 2006) MVP der Adriatischen Basketball-Liga (ABA) mit den Teams aus Ex-Jugoslawien.