Deutscher NBA-Profi Dennis Schröder ruft zu Witzen über seinen Millionenverlust auf

Bei den Verhandlungen zu seinem NBA-Vertrag hat sich Dennis Schröder böse verzockt – und zig Millionen Dollar liegen lassen. Auf Instagram bewies der Basketballer nun, dass er immerhin seinen Humor behalten hat.

Es war, vorsichtig formuliert, nicht die allererfolgreichste Sommerpause für Basketballnationalspieler Dennis Schröder. Lange hatte der NBA-Profi über seinen neuen Vertrag verhandelt und am Ende für deutlich weniger Geld unterschrieben, als er sich gewünscht haben dürfte.

Am Hungertuch nagt der Sportler natürlich dennoch ganz und gar nicht. Die Statistikseite Basketball-reference.com  schätzt, dass er in seiner Karriere bisher mehr als 70 Millionen US-Dollar an Gehalt kassiert haben dürfte.

Da fällt es offenbar auch leichter, Humor zu beweisen. In jedem Fall hat Schröder seine Fans jetzt zu den besten Witzen über seinen misslungenen Vertragspoker in der NBA aufgefordert.

In einem Social-Media-Beitrag zu seinem 28. Geburtstag postete er am Mittwochabend eine entsprechende Aufforderung. »Ich mache das EIN Mal!«, schrieb Schröder. »Es ist mein Geburtstag. Also lasst es uns hinter uns bringen und dann zur Tagesordnung übergehen.« Zu dem Post lieferte er ein Foto von sich selbst vor zwei extrem teuren Autos und allerhand edlen Gepäckstücken.

Der beste deutsche Basketballspieler hatte sich in den vergangenen Monaten böse verzockt und ein Angebot der Los Angeles Lakers über vier Jahre und 84 Millionen US-Dollar abgelehnt, in der Annahme, einen besseren Vertrag bekommen zu können. Die Lakers orientierten sich aber um, Schröder unterschrieb schließlich bei den Boston Celtics – für 5,9 Millionen US-Dollar und ein Jahr.

Die Ex-Teamkollegen kommentieren eifrig

Schröder bekam unter dem Post jede Menge Respekt für seinen Humor und Geburtstagsglückwünsche auch vieler anderer Profisportler wie seinem Ex-Lakers-Teamkollegen Anthony Davis oder Tennisprofi und Celtics-Fan Nick Kyrgios. Nationalmannschaftskollege Moritz Wagner reagierte mit einem einfachen »lol« – »laughing out loud«, zu Deutsch: lache laut.

Der deutsche Aufbauspieler, der in der abgelaufenen Saison durchschnittlich 15,4 Punkte aufgelegt hatte, war 2020 von den Oklahoma City Thunder nach Los Angeles gewechselt. Die Olympischen Spiele in Tokio, bei denen Deutschland bis in Viertelfinale gekommen war, hatte der Spielmacher wegen seiner unklaren Vertragslage aus versicherungstechnischen Gründen verpasst.

jok/dpa
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