Streik der NBA-Stars Basketball wird politisch

Die NBA geht in die entscheidende Saisonphase, doch plötzlich verweigern die Profis die Arbeit, um gegen Rassismus zu protestieren. Zu Michael Jordans Zeiten wäre das undenkbar gewesen. Was hat sich verändert?
Hier sollte eigentlich ein Basketballspiel stattfinden - doch die Profis streiken

Hier sollte eigentlich ein Basketballspiel stattfinden - doch die Profis streiken

Foto: Kevin C. Cox / AP

Die Wucht des Moments scheint auch einen knapp zwei Meter großen Basketballprofi fast zu übermannen. Nervös wiegt Sterling Brown von den Milwaukee Bucks aus der nordamerikanischen Basketballliga NBA von einem Bein aufs andere. Mit beiden Händen hält er ein Blatt Papier.

"Die letzten vier Monate haben die anhaltenden, rassistisch motivierten Ungerechtigkeiten gegenüber Afroamerikanern offengelegt", liest Brown, 25, hastig ab, vor ihm TV-Kameras, im Rücken seine Teamkollegen in schwarzen T-Shirts. "Doch trotz aller Appelle wurde nichts unternommen, weswegen unser Augenmerk heute nicht dem Basketball gelten kann."

Wenige Stunden zuvor hatten Brown und seine Mitspieler amerikanische Sportgeschichte geschrieben - indem sie ihre Arbeit verweigerten.

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