Basketball Golden State Warriors stehen in den NBA Finals

Durch den Erfolg gegen Dallas haben die Golden State Warriors zum sechsten Mal in den vergangenen acht Jahren die Finals der NBA erreicht – das gelang zuletzt Michael Jordans Chicago Bulls. Im Mittelpunkt stand Trainer Steve Kerr.
Steve Kerr (r.) umarmt Draymond Green

Steve Kerr (r.) umarmt Draymond Green

Foto: Jeff Chiu / AP

Die Golden State Warriors haben sich für die NBA Finals 2022 qualifiziert. Das Team aus San Francisco gewann am Donnerstag (Ortszeit) das fünfte Spiel der Western Conference Finals gegen die Dallas Mavericks 120:110 (69:52) und schaltete den Ex-Klub von Dirk Nowitzki in der Best-of-seven-Serie mit 4:1 aus.

Die Warriors stehen zum ersten Mal seit 2019 wieder in der Endspielserie der nordamerikanischen Basketball-Profiliga.

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Klay Thompson führte die Warriors mit 32 Punkten und acht versenkten Dreiern an. Bereits zur Pause hatte Thompson 19 Zähler auf dem Konto, als sich die Warriors durch ein starkes zweites Viertel eine 17-Punkte-Führung erspielten.

Die Mavs liefen nach der Pause stets einem Rückstand hinterher. Als die Gäste drei Minuten vor Schluss auf zwölf Zähler dran waren, sorgte Thompson mit seinem achten und letzten Dreier für die Entscheidung.

Curry wertvollster Spieler der Western Conference

Stephen Curry erzielte mit 15 Zählern zwar seine geringste Punkteausbeute in der Serie gegen Dallas, mit durchschnittlich 23,8 Punkten und 7,4 Assists wurde der Superstar aber zum wertvollsten Spieler der Western Conference Finals ausgezeichnet.

Bei den Mavs markierte Luka Doncic 28 Zähler, der deutsche Basketball-Nationalspieler Maxi Kleber kam auf sieben Punkte und acht Rebounds.

Im Vorfeld der Partie hatte Cheftrainer Steve Kerr für Aufsehen gesorgt, als er in einer viel beachteten Pressekonferenz den US-Senatoren nach dem Amoklauf an einer Schule in Uvalde schwere Vorwürfe machte.

»Ich bin es so leid«, hatte der 56-Jährige, den Tränen nahe, gesagt. »Ich bin es so leid, hier zu sitzen und den am Boden zerstörten Familien beste Wünsche zu übermitteln. Ich bin die Schweigeminuten so leid. Genug!«. Die von seinem Klub in den sozialen Medien verbreitete Rede wurde allein auf Twitter mehr als eine Million Mal geklickt.

Finals gegen Boston oder Miami

Die Warriors haben bisher alle neun Heimspiele in diesen Playoffs gewonnen. Zum sechsten Mal in den vergangenen acht Jahren haben sie zudem die Finals erreicht.

Einen solchen Lauf verzeichneten in der NBA zuletzt die Chicago Bulls um die Basketballlegende Michael Jordan zwischen 1991 und 1998. »Das ist ein Segen«, sagte Curry zum Einzug in die Endspielserie, wo die Boston Celtics oder Miami Heat warten. »Da gehören wir hin: in die NBA Finals.«

mfu/dpa