Geplanter Boxkampf gegen Joshua Fury erklärt »Battle of Britain« für geplatzt

»Für Joshua ist es offiziell vorbei«: Der Boxkampf zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua kommt wohl nicht zustande. Fury hatte seinem Herausforderer eine Deadline gesetzt – der aber unterschrieb den Vertrag nicht.
Schwergewichtsstar Tyson Fury

Schwergewichtsstar Tyson Fury

Foto: Alex Livesey / Getty Images

Das »Battle of Britain« im Boxring zwischen den Schwergewichtsstars Tyson Fury und Anthony Joshua ist offenbar geplatzt. Das teilte der WBC-Champion Fury bei Instagram  mit. Trotz einer mündlichen Einigung vor einigen Wochen ließ Joshua am Montag eine Deadline verstreichen, um den Vertrag zu unterschreiben.

»Es ist offiziell«, sagte Fury in einem Video: »Es ist Montag nach 17 Uhr, es wurde kein Vertrag unterschrieben. Für Joshua ist es offiziell vorbei.« Nachdem Joshua mit der Unterschrift gezögert hatte, hatte Fury eine Frist gesetzt. Joshua äußerte sich bislang nicht. Der Kampf der beiden Briten war eigentlich für den 3. Dezember vorgesehen.

Der exzentrische Fury, der zuletzt häufiger auch mit Rücktrittsgedanken aufgefallen war, hatte Ex-Weltmeister Joshua Anfang September in den Sozialen Medien herausgefordert. Dessen Management hatte einige Tage später eigentlich mitgeteilt, »alle Bedingungen« für ein Duell akzeptiert zu haben. Nach zwei Niederlagen gegen den Ukrainer Alexander Usyk ist der frühere Champion Joshua ohne WM-Gürtel.

Schon auf Joshuas Zögern hatte Fury mit deutlichen Worten reagiert, den Ex-Champion als »kleine Wurst« beleidigt und klargestellt, er könne »nicht ewig auf einen Kerl warten, der drei seiner letzten fünf Kämpfe verloren hat«. Nach seiner bislang letzten Niederlage gegen Usyk hatte Joshua im Anschluss zudem mit einigen wirren Aussagen für einen Eklat gesorgt.

cev/sid

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