WM-Titel im Schwergewicht verteidigt Chisora ist noch immer kein Gegner für Fury

Der neue WBC-Champion ist der alte: Tyson Furys Titelverteidigung geriet auch im dritten Kampf gegen Dereck Chisora nie in Gefahr. Nächstes Jahr soll das große Duell gegen Alexander Usyk folgen.
Tyson Fury (r.) hatte mit Dereck Chisora wenig Mühe

Tyson Fury (r.) hatte mit Dereck Chisora wenig Mühe

Foto: Zac Goodwin / dpa

Boxchampion Tyson Fury hat in London seinen britischen Landsmann Dereck Chisora erneut geschlagen und den WM-Gürtel im Schwergewicht erfolgreich verteidigt. Der 34-Jährige gewann im Fußballstadion von Tottenham Hotspur durch Technischen K.o. in der zehnten Runde.

Fury, der sich selbst den Spitznamen »Gypsy King« verpasst hat, hatte im dritten Aufeinandertreffen mit seinem 38 Jahre alten Kontrahenten wie erwartet wenig Mühe und tat selten mehr als nötig. Zwei-, dreimal pro Runde stellte er Chisora in der Ecke und landete ein paar Schläge, danach ging es meist zügig wieder in den sicheren Clinch. In Runde zehn folgte schließlich der Abbruch – Chisora, der gegen Fury bereits 2011 und 2014 verloren hatte, war nicht mehr in der Lage sich zu verteidigen.

Hoffnung auf Showdown gegen Usyk

Mit dem Sieg über Chisora blieb Fury auch im 34. Profikampf seiner Karriere ungeschlagen und kann als WBC-Weltmeister nun weiter auf den mit Spannung erwarteten Vereinigungskampf gegen den Ukrainer Alexander Usyk hoffen, der die Gürtel der Verbände WBA, IBF und WBO hält. Ein Termin im Dezember war von Usyks Seite abgesagt worden, nun wird der Fight für 2023 angestrebt.

cev/sid

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