Wade bei Darts-WM Viertes Halbfinale – vierter verpasster Finaleinzug

James Wade bleibt einer der besten Spieler, die im Halbfinale der Darts-WM standen, aber nicht ins Finale einzogen – das verpasst er zum vierten Mal. Dort trifft Michael Smith auf Peter Wright, der einen 180er-Rekord aufstellte.
James Wade schaffte es auch bei seiner vierten Halbfinalteilnahme nicht ins Finale der Darts-WM

James Wade schaffte es auch bei seiner vierten Halbfinalteilnahme nicht ins Finale der Darts-WM

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Aaron Chown / dpa

Michael Smith und Peter Wright sind in das Finale der Darts-WM in London eingezogen. Wright gewann das Halbfinale der früheren schottischen Champions im Londoner Alexandra Palace gegen Gary Anderson 6:4. Smith siegte über James Wade 6:3.

Für Smith ist es nach 2019 die zweite Chance auf die Sid Waddell Trophy. Vor drei Jahren verlor er das Endspiel 3:7 gegen den Niederländer Michael van Gerwen. Der Weltranglistenneunte Smith spielt bislang ein herausragendes Turnier und hat nacheinander den walisischen Mitfavoriten Jonny Clayton, Titelverteidiger Gerwyn Price (ebenfalls Wales) und nun Wade aus dem Turnier befördert. Das Halbfinale im Alexandra Palace geriet zu einer Machtdemonstration.

Wade hatte zuvor etwas Glück mit der Auslosung und profitierte auch von einem Coronaausfall des Niederländers Vincent van der Voort. Wade gilt als einer der besten Spieler, die nie im Finale standen. Bereits 2009, 2012 und 2013 stand Wade im Halbfinale.

Wright zeigt beste Turnierleistung

»Snakebite« Wright zeigte einen Tag nach dem 5:4 gegen Englands Callan Rydz seine beste Turnierleistung. Wie am Vortag spielte der 51-Jährige acht perfekte Darts und scheiterte dann auf Doppel-12 – dafür stellte er mit 24 Aufnahmen von 180 Punkten einen Rekord auf . Für Wright wird es nach 2014 (Niederlage gegen van Gerwen) und 2020 (Sieg gegen van Gerwen) das dritte WM-Finale.

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Bei Anderson wurde über einem Karriereende nach dieser WM spekuliert. Stattdessen kündigte der 51-Jährige aber nach der Partie gegen Wright an, sich im Jahr 2022 verbessern zu wollen. »Danke für all die Unterstützung. Ich hoffe, dieses Jahr wird besser als das letzte«, twitterte Anderson. »Ich muss zugeben, dass ich das Spiel wirklich genossen habe«, schrieb Anderson.

hba/dpa/sid
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