Leverkusen patzt vorn und hinten Dem FC Bayern reichen 60 gute Minuten zum Double

Meisterschaft gewonnen, Pokal gewonnen - Double perfekt: Der FC Bayern erreicht sein zweites Saisonziel. Gegner Bayer Leverkusen ist lange zu harmlos und scheitert dann an sich selbst.
Robert Lewandowski und Serge Gnabry: Jubel zum 20. Pokaltitel

Robert Lewandowski und Serge Gnabry: Jubel zum 20. Pokaltitel

Foto: Michael Sohn/ AP

Der FC Bayern München hat nach der Meisterschaft auch den DFB-Pokal gewonnen. Mit dem 4:2 (2:0)-Sieg im Finale gegen Bayer Leverkusen machten die Münchner das 13. Double der Vereinsgeschichte perfekt. David Alaba (16. Minute), Serge Gnabry (24.) und Robert Lewandowski (59./89.) trafen für die Bayern beim 20. Pokalerfolg. Sven Bender (63.) und Kai Havertz (90.+5) schossen die Tore für Leverkusen.

Die Bayern begannen das Endspiel mit mehr Torgefahr. Nach einer Viertelstunde kamen die Münchner auf vier Abschlüsse, der fünfte landete im Leverkusener Tor. Nach einem Rempler von Edmond Tapsoba gegen Lewandowski gab es Freistoß für die Bayern an der Sechzehnerlinie. Alaba zirkelte den Ball in den rechten Winkel (16.).

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Leverkusen fand keine Antwort auf den Rückstand. Die Bayern dagegen blieben vor allem über den rechten Flügel gefährlich und kamen so auch zum 2:0. Joshua Kimmich schickte Gnabry in den Strafraum und der Flügelstürmer traf aus spitzem Winkel flach ins linke Eck (24.).

Zwei Patzer sorgen für die Vorentscheidung

Leverkusen versuchte, vor allem über seine schnellen Flügelspieler Leon Bailey und Moussa Diaby in den Strafraum der Bayern zu kommen. Meist unterbanden die Bayern das schnelle Umschaltspiel der Leverkusener aber früh. Nur einmal schien der Plan von Trainer Peter Bosz aufzugehen. Da bediente Diaby seinen Kollegen Bailey im Zentrum, wegen einer Abseitsstellung wurde der Spielzug aber zurückgepfiffen (31.).

Bayern blieb auch in der zweiten Hälfte das bessere Team und Leverkusen kam nur selten vor das Tor der Münchner. Als Diaby seinem Bewacher Alphonso Davies doch einmal entkam, patzte Kevin Volland im Zentrum, als er frei stehend an der Hereingabe vorbeitrat (59.). Kurz darauf leistete sich auf der anderen Seite des Platzes Torwart Lukas Hradecky einen vorentscheidenden Patzer. Lewandowski schoss aus 30 Metern aufs Tor. Hradecky ging mit den Fäusten zum Ball, der von seinen Händen durch seine Beine hinter die Linie zum 3:0 hinter die Linie prallte (59.).

Kurz darauf schlug Leverkusen aber zurück: Kerem Demirbay hob einen Eckstoß von rechts auf den langen Pfosten und Sven Bender traf per Kopf zum 1:3 (64.). Danach wurde der Außenseiter besser, verpasste in einer Drangphase aber den Anschluss. Die mangelnde Chancenverwertung bestrafte Lewandowski mit dem 4:1 (89.).

In der Nachspielzeit bekam Leverkusen nach einem Handspiel von Davies einen Elfmeter zugesprochen. Havertz traf vom Punkt zum 2:4 (90.+5).

ptz
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