Start in den America's Cup »Die Boote sind absolute Biester«

Mit der Runde der Herausforderer geht der America's Cup in seine 36. Auflage. Ungeachtet der Corona-Pandemie soll es vor der neuseeländischen Küste wieder zu spektakulären Duellen kommen.
Die "American Magic" gehört zu den Teilnehmerschiffen beim America's Cup

Die "American Magic" gehört zu den Teilnehmerschiffen beim America's Cup

Foto: GILLES MARTIN-RAGET / AFP

Was steht an?

Der 36. America's Cup startet am Freitag mit den Herausfordererrennen. Es geht um die älteste Sporttrophäe der Welt – die legendäre Silberkanne. Zunächst kämpfen drei Teams aus den USA, Großbritannien und Italien um den Platz in den Finalrennen. Auf den Gewinner der Ausscheidung wartet dann ab 6. März das eigentliche Cup-Duell gegen Titelverteidiger und Favorit Neuseeland.

Wo wird gesegelt?

Wie schon in den Jahren 2000 und 2003 wird Auckland Gastgeber der weltweit beachteten Rennen sein. Es gibt sechs Kurse in fünf verschiedenen Zonen über den Waitemata-Hafen und den Hauraki-Golf, die meisten sind für die Zuschauerinnen und Zuschauer vor Ort von Land gut zu sehen.

Wer sind die Stars?

Titelverteidiger Neuseeland ist gespickt mit Segelstars. Die Olympiasieger Peter Burling und Blair Tuke holten die begehrte Trophäe 2017 mit dem Triumph vor den Bermudas nach Hause. Widersacher schon damals: Der Australier Jimmy Spithill, Spitzname Pitbull, der diesmal beim italienischen Team Luna Rossa anheuerte.

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Sir Ben Ainslie, der erfolgreichste Segler in der olympischen Geschichte, führt die britischen Herausforderer an und will den AC nach 170 Jahren erstmals für das Vereinigte Königreich gewinnen. Der Neuseeländer Dean Barker, ebenfalls ein Cup-Veteran, ist Steuermann für »American Magic«.

Welche Jachten sind im Einsatz?

Die Abkehr von Katamaranen nach dem 35. America's Cup führte nicht zu einer Rückkehr zum »traditionellen« Segeln. Die 75 Fuß langen »AC75«-Einrümpfer mit elf Seglern an Bord stehen genauso für rasante Action, die Marke von 90 Stundenkilometern wurde in Tests überschritten. »Die Boote sind absolute Biester«, sagt Ainslie. Die Schiffe ohne Kiel fliegen komplett auf zwei charakteristischen Foils über das Wasser und werden auch »Kraken-Foiler« genannt. »Auch wenn es Einrumpfboote sind, fliegen sie dank der Foiling-Technologie wie die Katamarane schnell über das Wasser, bewegen sich aber agiler«, sagte Jochen Schümann dem Sportinformationsdienst: »Beim Christmas-Rennen gab es durchaus viele Segelmanöver und wenn guter Wind ist, werden wir eine Menge Interaktion sehen.«

Wie kann man den America's Cup verfolgen?

ServusTV Deutschland überträgt ab dem Finale der Herausforderer-Serie jedes Rennen live im TV und online. Zudem gibt es dann bis zur Entscheidung im America's Cup Match auch eine Wiederholungssendung am selben Tag im TV. Von den Rennen bis zum Finale der Herausfordererserie gibt es einen Livestream online mit internationalem Kommentar.

aha/sid
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