Dopingverdacht bei der Tour de France Quintana hat "nichts zu verbergen"

Nairo Quintana hat sich erstmals zu den Dopinggerüchten rund um sein Team Arkéa-Samsic geäußert. Der Kolumbianer gibt sich unschuldig, er sei "immer ein sauberer Fahrer" gewesen.
Nairo Quintana

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KENZO TRIBOUILLARD / AFP

Der kolumbianische Radprofi Nairo Quintana hat alle Doping-Anschuldigungen zurückgewiesen. Bei seinem Team Arkéa-Samsic hatte es bereits während der Tour de France Durchsuchungen gegeben, nach Ende der Rundfahrt wurden zwei Festnahmen öffentlich.

Er sei ein "sauberer" Fahrer, versicherte Quintana und erklärte, dass "nie eine Dopingsubstanz gefunden" worden sei. "Ich habe nichts zu verbergen und hatte nie etwas zu verbergen", betonte Quintana: "Ich war in meinem ganzen Sportlerleben immer ein sauberer Fahrer."

Die Staatsanwaltschaft in Marseille hat Untersuchungen aufgenommen. Französischen Medienberichten zufolge steht unter anderem Dayer Quintana - wie sein Bruder Nairo in Diensten des französischen Teams - im Fokus der Ermittlungen. "Die Behörden betraten mein Zimmer und beschlagnahmten völlig legale Vitaminpräparate, weil sie den französischen Behörden vielleicht nicht bekannt waren", hieß es in der Mitteilung Quintanas weiter.

Bei den beiden Personen in Gewahrsam handelt es sich laut "Le Parisien" um einen Teamarzt und einen Physiotherapeuten. Bei beiden seien "viele Gesundheitsprodukte und Medikamente gefunden worden". Arkéa-Samsic hatte bei der Tour keine Etappe gewonnen, in der Preisgeld-Rangliste belegte das Team den letzten Platz. Nairo Quintana, Giro-Sieger 2014 und Vuelta-Gewinner 2016, landete im Gesamtklassement auf dem 17. Platz.

krä/sid/dpa
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