NFL Ex-Quarterback Haskins war bei Unfalltod betrunken und stand unter Drogen

Dwayne Haskins, einstiger Quarterback der Pittsburgh Steelers, ist im vergangenen Monat unter mysteriösen Umständen auf dem Freeway überfahren worden. Die Autopsie ergab nun: Er war stark alkoholisiert.
Kam zu keinem Einsatz mehr für seine Pittsburgh Steelers: Dwayne Haskins

Kam zu keinem Einsatz mehr für seine Pittsburgh Steelers: Dwayne Haskins

Foto: Gene J. Puskar / AP

Football-Jungstar Dwayne Haskins stand bei seinem tödlichen Unfall im vergangenen Monat unter starkem Alkohol- und Drogeneinfluss. Das ergab Medienberichten zufolge die amtliche Autopsie des 24 Jahre alten Quarterbacks von den Pittsburgh Steelers.

Dem Untersuchungsergebnis nach hatte Haskins bei seinem fatalen Versuch der Überquerung einer stark befahrenen Autobahn im Süden Floridas einen Blutalkoholwert von zwei Promille. Außerdem wiesen die Mediziner in seinem Organismus Spuren eines Anästhetikums nach. Der offiziellen Ermittlung zufolge erlag Haskins bei dem Unfall einem multiplen Trauma durch stumpfe Gewalteinwirkung.

Am 9. April war Haskins während eines Trainingslageraufenthaltes in Boca Raton auf einem Freeway von einem Truck erfasst worden. Angaben der Autobahnpolizei zufolge befand sich der Profi zum Zeitpunkt des Unfalls »aus unbekannten Gründen auf einer zugangsbeschränkten Fläche der Fahrbahn«. Der Steelers-Spielmacher war wenige Stunden nach dem Unglück in einem Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen.

Haskins konnte sich nach dem Draft nicht durchsetzen

Haskins war nach einer Rekordsaison für die Ohio State University 2019 im Draft von den heutigen Washington Commanders an der 15. Position gezogen worden. Er setzte sich als Starter jedoch nicht durch und wurde im Laufe seiner zweiten Saison entlassen.

Vor der vergangenen Spielzeit unterschrieb Haskins einen Vertrag bei den Steelers, für die er nicht mehr zum Einsatz kam. Er hätte nach dem Rücktritt von Ben Roethlisberger in der diesjährigen Off-Season um die Rolle des Starting Quarterbacks kämpfen sollen.

Der Tod von Haskins, der in Boca Raton mit anderen Quarterbacks und Wide Receivern trainiert hatte, war besonders Steelers-Trainer Mike Tomlin sehr nahe gegangen. »Ich bin am Boden zerstört und sprachlos«, ließ der Coach nach der Nachricht vom tödlichen Unfall seines Schützlings verlauten: »Dwayne war ein großartiger Teamkollege, aber noch mehr war er ein wunderbarer Freund. Es bricht mir das Herz.«

vgl/sid
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