Eishockey-WM Deutschland gerät nach Niederlage gegen Finnland unter Druck

Das deutsche Eishockeyteam zeigte sich besser in Form als zuletzt gegen Kasachstan – gegen den amtierenden Weltmeister Finnland genügte das aber nicht. Nun ist der Viertelfinaleinzug in Gefahr.
Boten sich weitestgehend ein Spiel auf einem Niveau: Leonhard Pföderl und Finnlands Anton Lundell

Boten sich weitestgehend ein Spiel auf einem Niveau: Leonhard Pföderl und Finnlands Anton Lundell

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Jussi Nukari / imago images/Lehtikuva

Zurückgelegen, beinahe das Spiel gedreht – und am Ende doch verloren; Deutschland unterlag im fünften Gruppenspiel dem amtierenden Eishockey-Weltmeister Finnland 1:2 (0:1, 1:0, 0:1) und rutschte auf den vierten Tabellenplatz in der Vorrundengruppe B ab.

Es war ein höchst intensives Duell und für die deutsche Mannschaft nach zunächst drei Siegen die zweite Niederlage in Folge.

Bundestrainer Toni Söderholm musste gegen sein Heimatland auf Angreifer Lukas Reichel verzichten, der nach einem Check gegen seinen Kopf aus dem 2:3 gegen Kasachstan ausfiel. Nach zwei spielfreien Tagen tat sich die DEB-Auswahl schwer, wieder in ihren Rhythmus zu kommen. Die erste Strafzeit, die Moritz Seider kassierte, brachte gleich einen frühen Rückstand: Nur acht Sekunden Überzahl reichten den Finnen durch Anton Lundell zur Führung (7.).

Im zweiten Drittel steigerte sich die DEB-Auswahl, der Ausgleich fiel allerdings überraschend: Stefan Loibl legte den Puck zurück, Korbinian Holzer erzielte aus verdeckter Sicht seinen zweiten Turniertreffer (28.).

Im Schlussdrittel überstand das deutsche Team eine erneute Unterzahlsituation, weil die Spieler wie schon beim 3:1-Sieg gegen Kanada zahlreiche Schüsse blockten – allen voran Tom Kühnhackl. Doch ein später Konter brachte Finnland erneut in Führung: Lundell spielte Reijo Routsalainen frei, der mühelos einschob (52.).

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Für ein Weiterkommen benötigt die deutsche Mannschaft aller Voraussicht nach noch einen Sieg aus den letzten beiden Gruppenspielen am Montag (15:15 Uhr) gegen die USA und am Dienstag (19:15 Uhr/beide Sport1) gegen Gastgeber Lettland.

mas/sid