Game Changer – Der Esports-Podcast Warum »Fifa« im Esports nur in der zweiten Liga spielt

Die »Fifa«-Reihe zählt zu den beliebtesten Videospielserien überhaupt. In der Esports-Szene spielt der Titel jedoch keine allzu große Rolle. Im Podcast geht es um Ursachen, Lösungen und das Problem mit dem realen Fußball.

Die Fußballsimulation »Fifa« hat es geschafft, sich innerhalb der Strukturen der traditionellen Fußballwelt zu etablieren. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) stellt eine »Fifa«-Nationalmannschaft, die Deutsche Fußball Liga (DFL) organisiert mit 26 Klubs der 1. und 2. Bundesliga eine Virtual Bundesliga (VBL), in der die vereinseigenen »Fifa«-Teams gegeneinander antreten.

Auf internationaler Ebene gibt es sogar einen Fifa eWorld Cup, der vom Fußball-Weltverband und Hersteller EA Sports ausgerichtet wird, und auf dem Jahr für Jahr ein »Fifa«-Weltmeister ausgespielt wird. Das ist aktuell noch der deutsche Profi Mohammed "MoAuba" Harkous.

Die »Fifa«-Serie hat eine riesige Anhängerschaft, von heranwachsenden Fans bis zu gestandenen Fußballprofis, die zu einem nicht unerheblichen Teil selbst regelmäßig zum Kontroller greifen – oder sich in Instagramvideos mit ihren Mitspielern gegenseitig für die Spielerbewertungen ihrer digitalen Abbilder aufziehen.

Doch während »Fifa« in jedem Jahr zu den bestverkauften Videospielen zählt und eine große Spielerbasis hat, ist das Zuschauerinteresse bei Esports-Livewettbewerben, selbst bei Weltmeisterschaften, nach wie vor überschaubar.

Im Streamingbereich, etwa auf der Plattform Twitch, reichen die Zahlen nicht annähernd an die großen Esports-Titel wie »League of Legends«, »Dota 2« oder »Counter-Strike: Global Offensive« heran. Und auch wenn es um die Preisgelder bei Turnieren geht, kann »Fifa« nicht annähernd mit der Konkurrenz mithalten.

Warum schafft es »Fifa« nicht, mit der Popularität des Fußballs im Rücken, in die Spitzenklasse der Esports-Titel vorzustoßen? Darüber haben wir mit »Fifa«-Kommentator und E-Sports-Experte Konni Winkler gesprochen. Er berichtet uns von Versäumnissen des Herstellers EA Sports beim Zuschauererlebnis, finanziellen Hürden für ambitionierte Spieler und dem größten Rivalen: dem realen Fußball.

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