Football Leaks So wird ein Fußballclub zur Geldmaschine

Bei den Wolverhampton Wanderers spielen erstaunlich viele Klienten des Agenten Jorge Mendes. Der Klubmanager ist Mendes’ Geschäftspartner. In internen Mails offenbart sich ein Interessenkonflikt.
Jeff Shi

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Foto: Imago/focus Images, Benedikt Rugar/ DER SPIEGEL
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Wer sich schon einmal mit den Wolverhampton Wanderers beschäftigt hat, den wird diese Geschichte nicht überraschen. Doch danach werden Leser endlich Gewissheit haben. Gewissheit darüber, dass der chinesische Besitzer des Premier-League-Vereins und der portugiesische Spielerberater Jorge Mendes bei den "Wolves" ein so offensichtliches Beispiel für einen regelwidrigen Interessenkonflikt geschaffen haben, dass ihn jeder innerhalb von vier Sätzen verstehen kann: 

Das chinesische Unternehmen Foyo hat sich bei Mendes' Agentur Gestifute eingekauft. Dann haben die selben chinesischen Manager einen englischen Verein übernommen. Seitdem wechseln bemerkenswert viele Klienten, die Gestifute zugeordnet werden, zu diesem Klub. Mendes kassiert also offenbar Provisionsgelder für Transfers, die seine eigenen Geschäftspartner mit ihm und seinen Vertrauten aushandeln.

Dieses Businessmodell, das in normalen Branchen durch jeden Compliance-Test fallen würde, ist bereits in Presseberichten beschrieben, erklärt und kommentiert worden. Trotzdem muss diese Geschichte hier erneut erzählt werden. Denn öffentlich streiten die Verantwortlichen einen Interessenkonflikt stets ab. Nun geben Dokumente der Enthüllungsplattform Football Leaks erstmals Einblicke, wie sie intern darüber reden.

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