Bahrein-Grand-Prix Schumacher startet aus erster Reihe

Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher bestätigte im zweiten Qualifying von Bahrein die starke Form der vergangenen Tage und beginnt das heutige Rennen (13.30 Uhr MESZ) im neuen Ferrari von der zweiten Position. Schneller war erneut nur Renault-Pilot Fernando Alonso, der die WM-Wertung anführt.


Hoffen auf den Sieg: Michael Schumacher will in Bahrein endlich sein erstes Saisonrennen gewinnen
AP

Hoffen auf den Sieg: Michael Schumacher will in Bahrein endlich sein erstes Saisonrennen gewinnen

Sakhir - Schumacher konnte sich trotz eines kleinen Drehers in der zweiten Hälfte der Qualifikation heute vom dritten auf den zweiten Platz verbessern und verdrängte damit den Italiener Jarno Trulli in die zweite Startreihe. In der Addition der beiden Qualifikationsrunden lag der Titelverteidiger mit 0,455 Sekunden Rückstand nur hinter dem Führenden der WM-Wertung. Alonso benötigte für beide Runden insgesamt 3:02,357 Minuten.

Für den Spanier ist es die fünfte Pole Position seiner Karriere. Toyota-Fahrer Trulli wurde Dritter in 3:02,660 Minuten und blieb damit vor dem Mönchengladbacher Nick Heidfeld. Der BMW-Williams-Fahrer stellte als Vierter das beste Qualifying-Ergebnis seiner Karriere ein (3:03,217). Ralf Schumacher konnte sich gegenüber dem gestrigen Tag deutlich verbessern und startet mit seinem Toyota von Rang sechs in das dritte Rennen der Saison (3:03,271).

Barrichello mit Schwierigkeiten

Der als Ersatz für den Kolumbianer Juan Pablo Montoya ins Qualifying gegangene Pedro de la Rosa landete als bester Mercedes-Pilot auf dem achten Platz (3:03,373). Schumachers Teamkollege Rubens Barrichello schaffte lediglich den 15. Platz, nachdem er wegen erneuter Probleme an seinem F2005 gerade so die Qualifikationsrunde zu Ende bringen konnte. Am Freitag hatte der Brasilianer auf Grund eines Getriebeschadens am neuen Auto nicht am Training teilnehmen können.

Während in Italien sämtliche Sportveranstaltungen abgesagt wurden, war für Ferrari ein Startverzicht wegen des Todes von Papst Johannes Paul II. kein Thema. "Alles läuft wie geplant. Wir sind alle betroffen, aber es gibt keine Anweisung von der Ferrari-Spitze, nicht an diesem Rennen in Bahrein teilzunehmen", teilte eine Sprecherin der Scuderia mit. Michael Schumacher sagte: "Die Stimmung ist auf dem Tiefpunkt, wir sind sehr traurig."



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