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16. Januar 2001, 09:48 Uhr

BMW-Williams

Montoya schneller als Schumacher

Bei Tests in Spanien macht der neue BMW-Williams-Pilot ernst. Juan Pablo Montoya rüttelt am Cockpit von Ralf Schumacher.

Ralf Schumacher, nachdenklich
AFP

Ralf Schumacher, nachdenklich

Valencia/Jerez - Ralf Schumacher (Kerpen), die erklärte Nummer eins im BMW-Williams-Team, schaute nicht schlecht. Zum Auftakt dreitägiger Formel-1-Testfahrten in Valencia wurde er von seinem neuen Kollegen Juan Pablo Montoya (Kolumbien) deutlich distanziert. Der deutsche BMW-Williams-Pilot erreichte am Montag bei kühlem, regnerischen Wetter in 1:28,321 Minuten nur die achtschnellste Zeit. Montoya kam in 1:19,816 immerhin auf Rang vier, absolvierte aber auch doppelt so viele Runden. Anschließend spielte Schumacher herunter: "Es war angesichts der Witterungs- und der Streckenbedingungen heute wirklich schwierig, einigermaßen beständig zu sein."

Der Niederländer Jos Verstappen erzielte im Arrows in 1:18,308 Bestzeit. Giancarlo Fisichella (Italien) wurde im Benetton-Renault Zweiter. Vizeweltmeister Mika Häkkinen (Finnland) reichten 1:20,661 bei seinem Saisondebüt im McLaren-Mercedes nur zu Rang sechs.

Heidfeld Vierter in Jerez

Bei Tests auf dem Kurs im spanischen Jerez de la Frontera musste sich Nick Heidfeld (Mönchengladbach) im Sauber-Petronas nach 20 gefahrenen Runden mit 1:25,457 und Rang vier begnügen. Bei Temperaturen um gerade einmal 5 Grad war der japanische BAR-Honda-Testpilot Takuma Sato in 1:22,765 (62 Runden) Schnellster vor BAR-Stammpilot Olivier Panis (Frankreich). Ferrari-Testfahrer Luca Badoer (Italien) wurde in 1:23,923 Dritter.

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