Brasilien-Grand-Prix Schumacher wieder mit Altauto unterwegs

Ferrari will trotz der Niederlagen in Melbourne und Kuala Lumpur am Einsatz des Autos aus dem Vorjahr festhalten. Michael Schumacher gibt sich überzeugt, dass der alte F2002 nach wie vor konkurrenzfähig ist.


Michael Schumacher
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Maranello - "Unser altes Auto hat noch immer Siegpotenzial - das hat sich ja in Australien gezeigt, als wir das schnellste Auto im Feld hatten. Und man darf auch nicht vergessen, dass Rubens und ich in Malaysia die schnellsten Rennrunden gefahren sind", teilte der Kerpener auf seiner Homepage mit. Ferrari will den neuen F2003-GA erst im Rennen einsetzen, wenn er standfest genug ist.

Schumacher geht davon aus, dass es am kommenden Sonntag für ihn wie zuletzt in Malaysia "ein schwieriges Rennen" wird. Dennoch schätzt er seine Chancen beim Großen Preis von Brasilien gut ein: "Es wird hart, keine Frage, aber wir können gewinnen." Bislang war der 34-Jährige auf der holprigen Berg-und-Tal-Kurs im Autodromo Jose Carlos Pace sehr erfolgreich. Vier Siege feierte der Wahl-Schweizer schon in Sao Paulo.

Der Weltmeister begrüßte es, dass der Internationale Automobilverband Fia das beschlossene Verbot der elektronischen Fahrhilfen auf die kommende Saison verschoben hat. Ursprünglich sollten die Teams Traktionskontrolle, Startautomatik und automatisches Getriebe schon beim britischen Grand Prix (20. Juli) aus den Rennwagen verbannt werden. Er halte die Verschiebung für "vernünftig", sagte der 64-malige Grand-Prix-Sieger. "Es ist einfach besser, wenn man sich in Ruhe und zielgerichtet darauf vorbereiten kann."

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