Red-Bull-Berater Marko Fahrer könnten sich absichtlich anstecken

Red-Bull-Berater Helmut Marko hat im Zuge der Coronakrise ein Camp vorgeschlagen, in dem seine Fahrer dem Virus ausgesetzt werden könnten. Sie sollten so Immunität entwickeln.
Red-Bull-Pilot Max Verstappen sollte mit Sars-CoV-2 infiziert werden

Red-Bull-Pilot Max Verstappen sollte mit Sars-CoV-2 infiziert werden

Foto: Rick Rycroft/ AP

Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko hat seinem Team vorgeschlagen, dass sich sowohl die Nachwuchsfahrer als auch die Formel-1-Piloten um den niederländischen Spitzenfahrer Max Verstappen absichtlich mit dem neuartigen Coronavirus infizieren könnten, um sich zu immunisieren.

"Wir haben vier Formel-1-Fahrer und zehn Junioren. Die Idee war, dass wir ein Camp veranstalten, wo wir diese doch etwas tote Zeit geistig und körperlich überbrücken. Dann wäre es natürlich ideal, dass dann die Infektion kommt", sagte Marko in einem Videointerview mit dem österreichischen TV-Sender ORF.

"Das sind alles junge, starke Männer in wirklich guter Gesundheit. Damit wäre man dann, wann immer es losgeht, gerüstet, und man kann für eine wahrscheinlich sehr harte WM, wenn sie einmal beginnt, gerüstet sein." In die Tat umgesetzt wurden die Pläne aber nicht. Marko habe die Idee "im kleinen Kreis angesprochen", sei aber auf Widerstand gestoßen.

Weltweit sind bereits mehr als 738.000 Menschen infiziert, 35.000 sind an dem neuartigen Coronavirus gestorben. Mittlerweile mehren sich die Nachrichten, dass auch junge Patienten mit schweren Krankheitsverläufen kämpfen müssen.

sak/bam/sid/dpa/Reuters
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.