Motorsport Mercedes holt di Resta in die DTM zurück

Mercedes will in der DTM wieder angreifen. Nach drei erfolglosen Jahren ohne Titel verpflichtete der Rennstall nun Formel-1-Pilot Paul di Resta. Der Schotte hatte die bislang letzte DTM-Meisterschaft für den Konzern geholt.

Rennfahrer di Resta: DTM-Meister 2010
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Rennfahrer di Resta: DTM-Meister 2010


Hamburg - In den vergangenen Jahren hatte Mercedes in der Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) enttäuscht. Nun hat der Rennstall Paul di Resta aus der Formel 1 zurückgeholt. Der 27-Jährige war zuletzt drei Jahre für Force India gefahren, hatte für die kommende Saison aber keinen Vertrag bekommen. 2010 hatte der Schotte den bisher letzten DTM-Fahrertitel für Mercedes gewonnen und war danach in die Formel 1 gewechselt.

"Es tut richtig gut, wieder in der DTM zu sein und viele bekannte Gesichter wiederzusehen", sagte di Resta, der schon von 2007 bis 2010 für Mercedes an den Start gegangen war. In 42 Rennen holte er damals sechs Siege. In der Formel 1 bestritt di Resta danach 58 Grand Prix und holte 121 Punkte. "Paul hat in den vergangenen Jahren in der Formel 1 viel dazugelernt", sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

Auch in der Formel 1 treiben die Teams die Planungen für die kommende Saison voran. Giedo van der Garde, 2013 Stammpilot bei Caterham, wechselt zu Sauber und wird dort Test- und Ersatzfahrer. Der 27-Jährige wird laut dem Schweizer Rennstall bei einigen Freitagstrainings sowie bei Testfahrten zum Einsatz kommen. Die beiden Stammcockpits bei Sauber haben Zugang Adrian Sutil sowie der Mexikaner Esteban Gutiérrez.

Als letzter Rennstall gab nun Caterham seine Fahrerpaarung bekannt. Nachdem sich das Team auch von Charles Pic trennte, verpflichtete das Team Kamui Kobayashi aus Japan und den Schweden Marcus Ericsson. Der frühere Sauber-Pilot Kobayashi fuhr im vergangenen Jahr in der Langstrecken-Weltmeisterschaft. Der 23-jährige Ericsson ist Formel-1-Neuling und startete im Vorjahr in der GP2-Serie.

max/sid/dpa/AP



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z_beeblebrox 21.01.2014
1.
Die interessantere Info ist hier die Sache mit Giedo van der Garde. Er soll also bei Sauber Test- und Ersatzfahrer werden und laut dem Schweizer Rennstall bei einigen Freitagstrainings sowie bei Testfahrten zum Einsatz kommen. Was ist denn nun mit dem Russen Sirotkin? Er soll auch Freitagstest machen!? Immerhin hat sein Papa (lt. Sauber) schon Millionen bezahlt gehabt. Vielleicht ist das die neueste Masche der klammen F1-Rennställe. Statt nur Piloten mit jede Menge Cash einzustellen, werden nun zusätzlich zig Freitagstestfahrer mit jede Menge Cash eingekauft. Und alle hoffen auf ihre große Chance. Die F1 ist wirklich total krank; finanziell völlig am Ende.
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