F1-Finale Räikkönen drückt Schumacher die Daumen

Noch ist Kimi Räikkönen bei McLaren-Mercedes. Dennoch sind für den Finnen die Sympathien im Duell zwischen Ferrari und Renault klar verteilt. Der zukünftige Scuderia-Fahrer hofft auf Michael Schumacher als Weltmeister - und freut sich, bald dessen Nachfolger zu sein.


Rom - "Ich persönlich halte zu Ferrari", sagte Räikkönen der italienischen Zeitung "La Gazzetta dello Sport". Der 26-Jährige verlässt nach der Saison die Silberpfeile und wird bei der Scuderia Nachfolger von Rekordweltmeister Schumacher. Der Deutsche hat in der WM-Wertung drei Rennen vor Saisonende zwei Punkte Rückstand auf den spanischen Titelverteidiger Fernando Alonso im Renault.

Räikkönen und Schumacher in Monza: Unterstützung im Titelkampf
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Räikkönen und Schumacher in Monza: Unterstützung im Titelkampf

"Ferrari war immer ein Topteam, ein großer Name in der Formel 1 und ein Rennstall mit großer Geschichte", begründete Räikkönen seinen Wechsel. Mit seinem Vorgänger habe er bislang noch nicht über die neue Situation sprechen können. "Das war bislang schwierig, wird aber jetzt, wo alle über seinen Rücktritt informiert sind, sicher leichter", sagte Räikkönen, der bei Ferrari bis 2009 unterschrieben hat.

Als Nachfolger Schumachers erwartet Räikkönen bei Ferrari keinerlei Probleme. "Mit Felipe Massa und mir wird das sicher gut laufen", sagte er. Von seinem jetzigen Team McLaren-Mercedes will sich Räikkönen mit "guten Ergebnissen in den letzten drei Rennen" verabschieden. "Vielleicht kann ich noch einmal gewinnen", sagte er. Räikkönen liegt in der WM-Wertung derzeit fünf Punkte hinter Ferrari-Pilot Felipe Massa auf Rang vier. Das nächste Rennen ist am 1. Oktober der Große Preis von China.

fpf/dpa



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