Ferrari WM-Start mit dem alten Modell

Wie sein Bruder Ralf geht auch Michael Schumacher mit seinem Rennauto aus der Vorsaison in Melbourne an den Start. Ferrari hat noch kein Vertrauen in das neue Modell.


Michael Schumacher: Zu wenig Zeit zum Testen
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Michael Schumacher: Zu wenig Zeit zum Testen

Maranello - Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher wird beim Saisonauftakt am 3. März in Melbourne mit dem Siegerauto aus der Vorsaison starten. Das Team Ferrari wird mit drei überarbeiteten Modellen des Typs "F2001" nach Australien fliegen.

"Das neue Auto war von Anfang an sehr schnell. Aber wir hatten nicht genügend Zeit, um die Zuverlässigkeit bis zum Saisonstart zu garantieren", erklärte Ferrari-Generaldirektor Jean Todt: "Der F2001 hat sich in den Wintertests als sehr zuverlässig und konkurrenzfähig erwiesen. Wir sind guter Dinge, dass wir mit diesem Modell wichtige WM-Punkte zum Saisonstart einfahren können."

Ferrari hatte sein neues Auto erst am 6. Februar und damit als letztes der drei Top-Teams vorgestellt. Zum Testen bleibt jedoch nur noch bis zum 22. Februar Zeit - dann werden die Autos bereits für die Reise nach Australien verladen.

Schumacher selbst hatte sich vor wenigen Tagen noch optimistisch gezeigt, in Melbourne mit seinem neuen Wagen an den Start gehen zu können. Er sei sich "zu 99 Prozent, vielleicht schon zu 99,9 Prozent sicher", dass in Melbourne der F2002 zum Einsatz komme, meinte Schumacher zuversichtlich.

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