Albon statt Gasly Red Bull tauscht Verstappens Teamkollegen aus

Pierre Gasly hat bei Red Bull in der bisherigen Formel-1-Saison nicht überzeugen können. Der Rennstall hat daher reagiert und setzt nun auf den bisherigen Toro-Rosso-Piloten Alexander Albon.

Alexander Albon rückt auf
Mark Thompson Getty Images

Alexander Albon rückt auf


Der Formel-1-Rennstall Red Bull hat mit sofortiger Wirkung den Thailänder Alexander Albon vom Schwesterteam Toro Rosso ins A-Team befördert. Das teilte Red Bull mit. Der 23-Jährige ersetzt bereits beim nächsten Rennen in Belgien Anfang September den glücklosen Franzosen Pierre Gasly an der Seite des Niederländers Max Verstappen. Gasly kehrt dafür zu Toro Rosso zurück. Für die Italiener hatte er fünf der letzten sechs Rennen 2017 und die gesamte Saison 2018 bestritten.

Gasly hat nach zwölf von 21 Saisonrennen nur 63 Punkte auf dem Konto und war im teaminternen Duell gegen Verstappen (181) chancenlos. Während Verstappen bereits zwei Rennen gewann, schaffte es Gasly kein einziges Mal auf das Podium. Im Qualifying-Duell stand es zuletzt 11:1 zugunsten des Niederländers.

aha/sid



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ibracadabra_10 12.08.2019
1. Überrascht nun wirklich niemanden
Der Wechsel war längst überfällig. Gaslys Performance in dieser Saison war derart schwach, dass für die Verantwortlichen nur diese Lösung übrig blieb. Auch wenn ich eher auf Kvyat als neuen Fahrer getippt hätte, trotz oder gerade wegen der Vorgeschichte. Red Bull wäre mit einem solideren Fahrer längst auf Augenhöhe mit Ferrari. Aber so war es bisher eine One-Man-Show von Verstappen, während sich Gasly permanent gegen die McLaren blamiert hat.
FrankDunkel 12.08.2019
2.
63 Punkte in 12 Rennen, dass sind über 5 Punkte pro Rennen, d. h. Platz 7 bis 8 im Schnitt. So schlecht ist das nun wirklich nicht. Hülkenberg wäre glücklich angesichts einer solchen Punkteausbeute.
ambulans 12.08.2019
3. @frankdunkel,
Zitat von FrankDunkel63 Punkte in 12 Rennen, dass sind über 5 Punkte pro Rennen, d. h. Platz 7 bis 8 im Schnitt. So schlecht ist das nun wirklich nicht. Hülkenberg wäre glücklich angesichts einer solchen Punkteausbeute.
vor allem, wenn man es z.b. einmal mit der "ausbeute" von robert kubica vergleicht ...
white_rd 12.08.2019
4.
Red Bull hat Ferrari inzwischen überholt und ist mindestens auf Augenhöhe mit Mercedes, auf den entsprechenden Strecken offensichtlich schon überlegen. Für die WM ist es aber bereits zu spät. Gasly hat Probleme, ich sehe ihn dennoch in etwa auf dem Level von Bottas. Warum er nun durch Albon ersetzt wurde, kann mehrere Gründe haben, als Überflieger ist mir Albon bislang jedenfalls nicht aufgefallen. Vielleicht will Verstappen (Jos) wieder mal etwas zuviel und die Verpflichtung von Albon ist ein Signal an ihn, daß auch Max nicht unersetzbar ist. So wie Verstappen dem eigentlich stärkeren Ricciardo vor die Nase gesetzt wurde, könnte es ihm nun auch selbst gehen. Da können übrigens auch Webber und Vettel ein Lied davon singen. Und ob nun 5000 Holländer mehr oder weniger an die Strecke kommen, dürfte einem Mateschitz letztlich egal sein. Mit einem Fahrer aus der Heimat von Red Bull und dazu dem ersten Thailänder in der F1 überhaupt ließe sich das Gesöff auch gut vermarkten.
uzsjgb 12.08.2019
5.
Zitat von white_rdRed Bull hat Ferrari inzwischen überholt und ist mindestens auf Augenhöhe mit Mercedes, auf den entsprechenden Strecken offensichtlich schon überlegen. Für die WM ist es aber bereits zu spät. Gasly hat Probleme, ich sehe ihn dennoch in etwa auf dem Level von Bottas. Warum er nun durch Albon ersetzt wurde, kann mehrere Gründe haben, als Überflieger ist mir Albon bislang jedenfalls nicht aufgefallen. Vielleicht will Verstappen (Jos) wieder mal etwas zuviel und die Verpflichtung von Albon ist ein Signal an ihn, daß auch Max nicht unersetzbar ist. So wie Verstappen dem eigentlich stärkeren Ricciardo vor die Nase gesetzt wurde, könnte es ihm nun auch selbst gehen. Da können übrigens auch Webber und Vettel ein Lied davon singen. Und ob nun 5000 Holländer mehr oder weniger an die Strecke kommen, dürfte einem Mateschitz letztlich egal sein. Mit einem Fahrer aus der Heimat von Red Bull und dazu dem ersten Thailänder in der F1 überhaupt ließe sich das Gesöff auch gut vermarkten.
Warum würde sich Red Bull besser durch einen Thailänder, als einen Franzosen vermarkten? Wie sind die Zahlen von Red Bull in den jeweiligen Märkten? Oder anders gefragt: ist es so unvorstellbar, dass ein Team die schnellste Fahrer in seinen Autos haben möchte? Muss man sich stattdessen wirklich so viele wirre Verschwörungstheorien ausdenken. Aber vermutlich liegt Ihr Problem hier: "als Überflieger ist mir Albon bislang jedenfalls nicht aufgefallen". Warum denn nicht? Haben Sie in den letzten Jahren nicht die Formel 1 und Formel 2 verfolgt? Warum geben Sie denn dann solche Urteile ab? Wäre jetzt nicht der ideale Zeitpunkt sich mit Albon zu beschäftigen?
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