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11. Januar 2014, 14:14 Uhr

Neue Startnummern in der Formel 1

Alonso kämpft mit der 14 gegen Titelverteidiger Vettel

In der kommenden Saison gehen die Formel-1-Piloten erstmals mit einer festvergebenen Startnummer ins Rennen. Im Kampf gegen die Nummer 1 hoffen Sebastian Vettels Rivalen auch auf ihre Glückszahlen. Alle neuen Nummern im Überblick.

Hamburg - Sebastian Vettel hat sich die Nummer 5 ausgesucht, will sie aber lieber nie auf dem Auto stehen haben. Trotzdem: Sollte der Formel-1-Weltmeister einmal nicht als Titelverteidiger in eine Saison starten, wird der Bolide des Red-Bull-Piloten mit der Nummer 5 starten.

Das geht aus der sogenannten "Entry list" für die kommende Formel-1-Saison hervor, die der Internationale Automobilverband Fia veröffentlicht hat: Zum ersten Mal mit den Startnummern, die die Piloten bis an ihr jeweiliges Karriereende behalten.

"Habemus numerus", twitterte Fernando Alonso, darunter das Bild einer brennenden 14, die Wunschziffer des spanischen Ferrari-Piloten. "Das ist seit 1996 meine Glückszahl, als ich mit 14 Jahren am 14. Juli mit der Nummer 14 die Kart-Weltmeisterschaft gewonnen habe", hatte er bereits betont.

Auch Nico Rosberg bekam, was er haben wollte: Auf seinem Silberpfeil wird die Nummer 6 prangen. "Cool", schrieb der Deutsche bei Twitter. Auch für ihn mehr als eine Zahl. "Es ist die Glückszahl meiner künftigen Frau und die meines Vaters", sagte Rosberg. Papa Keke Rosberg fuhr 1982 mit der Nummer 6 seinen Weltmeister-Titel ein. Die 7 wird Kimi Räikkönens Ferrari zieren. Nico Rosbergs Mercedes-Teamkollege, Ex-Champion Lewis Hamilton, wird mit der 44 starten.

Bislang sind in der Formel 1 die Startnummern nach den Ergebnissen des Vorjahres verteilt worden. Die Nummer 1 ist auch künftig die einzige Ziffer, die weiterhin dem Weltmeister vorbehalten bleibt. Nun durften die Fahrer jeweils ihre Wunschziffer äußern. Der Pilot, der 2013 erfolgreicher war, wurde von der Fia bei Mehrfachnennung bevorzugt.

Alle neuen Startnummern im Überblick:

1 (5) Sebastian Vettel (Red Bull)
3 Daniel Ricciardo (Red Bull)
44 Lewis Hamilton (Mercedes)
6 Nico Rosberg (Mercedes)
14 Fernando Alonso (Ferrari)
7 Kimi Räikkönen (Ferrari)
8 Romain Grosjean (Lotus)
13 Pastor Maldonado (Lotus)
22 Jenson Button (McLaren)
20 Kevin Magnussen (McLaren)
27 Nico Hülkenberg (Force India)
11 Sergio Perez (Force India)
99 Adrian Sutil (Sauber)
21 Esteban Gutierrez (Sauber)
25 Jean-Eric Vergne (Toro Rosso)
26 Daniil Kvyat (Toro Rosso)
19 Felipe Massa (Williams)
77 Valtteri Bottas (Williams)
17 Jules Bianchi (Marussia)
offen Max Chilton (Marussia)
offen Caterham
offen Caterham

chp/dpa

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