Großer Preis der Eifel 91. Sieg in der Formel 1 - Hamilton zieht mit Schumacher gleich

Das erste Rennen am Nürburgring seit 2013 war ein historisches. Mit seinem nächsten Erfolg erreichte Lewis Hamilton den nächsten Meilenstein bei Rennsiegen. Und niemand fuhr mehr Grands Prix als Kimi Räikkönen.
Lewis Hamilton vor Max Verstappen - dieses Bild verfolgten die Fans am Nürburgring den Großteil des Rennens

Lewis Hamilton vor Max Verstappen - dieses Bild verfolgten die Fans am Nürburgring den Großteil des Rennens

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INA FASSBENDER / AFP

Mercedes-Pilot Lewis Hamilton hat auf dem Nürburgring den 91. Rennsieg seiner Formel-1-Karriere gefeiert. Der Brite zieht dadurch mit Michael Schumacher gleich, der in seiner Karriere ebenfalls auf 91 Siege kam. Hamilton kam beim Großen Preis der Eifel vor Max Verstappen (Red Bull) und Daniel Ricciardo (Renault) ins Ziel.

Hamiltons größter Konkurrent schien vor dem Rennen, wie bereits in den vergangenen Wochen, Teamkollege Valtteri Bottas zu sein. Der Finne hatte das letzte Rennen in Sotschi gewonnen und am Nürburgring das Qualifying am Samstag für sich entschieden. Die gute Laune hielt bei Bottas jedoch keine 13 Runden: Nach einem Verbremser in Kurve eins überholte ihn Hamilton, nur sechs Runden später musste er seinen Wagen aufgrund eines technischen Defekts abstellen.

Immer wieder klagten Fahrer auf der ungewohnten Strecke über technische Probleme, erstmals seit 2013 ging die Formel 1 in der Eifel an den Start. Esteban Ocon (Renault) musste seinen Wagen in der 24. Runde abstellen, Lando Norris (McLaren) in der 45. Runde. Zwischenzeitlich war Norris Dritter gewesen, dann aber von Ricciardo überholt worden.

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Spannung nach Restart

Mit der Entscheidung um den Sieg hatte aber auch der Renault-Pilot nichts zu tun: Bereits nach 40 Runden hatte Ricciardo rund eine Minute Rückstand auf Verstappen, der wiederum zehn Sekunden hinter Hamilton fuhr. Erst eine Safety-Car-Phase ließ das Feld noch einmal zusammenrücken, beim Restart in der 50. Runde verteidigte Verstappen spektakulär gegen Ricciardo.

Im hinteren Feld kämpfte Nico Hülkenberg (Racing Point) unter anderem gegen Sebastian Vettel (Ferrari) um Punkte. Am Samstag war der derzeit vertragslose Hülkenberg kurzfristig für den erkrankten Lance Stroll berufen worden und ohne Trainingssession vom letzten Rang ins Rennen gestartet. Bereits beim Start machte der Deutsche drei Plätze gut, am Ende kam er als starker Achter ins Ziel. Vettel wurde Elfter.

Schlechter lief es für Kimi Räikkönen (Alfa Romeo): Mit seinem 323. Rennstart in der Formel 1 stellte der 40-Jährige einen Rekord auf. Weil er Williams-Pilot George Russell durch einen Fahrfehler aus dem Rennen beförderte, bekam er eine zehnsekündige Strafe und kam als Zwölfter ins Ziel. Haas-Pilot Romain Grosjean holte als Neunter die ersten Punkte der Saison, obwohl er zwischenzeitlich Letzter gewesen war.

hba
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