Formel-1-Chef Ecclestone wünscht sich mehr Risiko

Ob er sich damit Freunde unter den Rennfahrern macht? Bernie Ecclestone wünscht sich einen höheren Risikofaktor in der Formel 1. Ideen, was man ändern könnte, hat der 86-Jährige auch schon.

Bernie Ecclestone
AFP

Bernie Ecclestone


Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone wünscht sich einen höheren Risikofaktor in der Formel 1. Der Brite würde dafür übereinstimmenden Medienberichten zufolge auf den Strecken gern niedrige Mauern um die Kurven bauen lassen, um so den Nervenkitzel zu erhöhen.

Früher seien die Zuschauer zu einem Rennen gekommen und "dachten, es könnte jemand umkommen. Heute kommen sie zu einem Rennen in der Gewissheit, dass niemand umkommt", erzählte Ecclestone, der für seine provokanten Aussagen bekannt ist, demnach britischen Journalisten. Das sei auch gut so, versicherte er.

Ecclestones Ansicht nach gelten viele Rennen mittlerweile jedoch als zu sicher, zumal die Piloten durchaus die Streckenbegrenzung überfahren würden, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen. Er würde daher "40 Zentimeter hohe Mauern um die Kurven bauen", meinte er weiter. Seine Idee würde dafür sorgen, dass die Piloten die Streckenbegrenzungen auch einhalten würden.

WM-Favorit Nico Rosberg, der sich sehr für Sicherheit in der Formel 1 einsetzt, reagierte auf Ecclestones Vorstoß ungerührt. "Wir sollten erst mal auf zehn andere Gebiete schauen, um den Sport aufregender zu machen", sagte der Mercedes-Pilot.

Formel-1-Saison 2016
Die Teams und Fahrer
Mercedes
Lewis Hamilton und Nico Rosberg
Ferrari
Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen
Williams
Felipe Massa und Valtteri Bottas
Red Bull
Daniel Ricciardo und Max Verstappen
Force India
Nico Hülkenberg und Sergio Pérez
Renault
Kevin Magnussen und Jolyon Palmer
Toro Rosso
Daniil Kwjat und Carlos Sainz jr.
Sauber
Marcus Ericsson und Felipe Nasr
McLaren Honda
Fernando Alonso und Jenson Button
Manor
Rio Haryanto und Pascal Wehrlein
Haas
Romain Grosjean und Esteban Gutierrez
Der Rennkalender
20. März: Australien (Melbourne)
3. April: Bahrain (as-Sachir)
17. April: China (Shanghai)
1. Mai: Russland (Sotschi)
15. Mai: Spanien (Barcelona)
29. Mai: Monaco (Monte Carlo)
12. Juni: Kanada (Montréal)
19. Juni: Europa (Baku)
3. Juli: Österreich (Spielberg)
10. Juli: Großbritannien (Silverstone)
24. Juli: Ungarn (Mogyoród)
31. Juli: Deutschland (Hockenheim)
28. August: Belgien (Spa-Francorchamps)
4. September: Italien (Monza)
18. September: Singapur (Singapur)
2. Oktober: Malaysia (Sepang)
9. Oktober: Japan (Suzuka)
23. Oktober: USA (Austin)
30. Oktober: Mexiko (Mexiko-Stadt)
13. November: Brasilien (Interlagos)
27. November: Abu Dhabi (Yas-Insel)
Die Rekorde
Die meisten WM-Titel
Michael Schumacher (7)
Die meisten Grand-Prix-Siege
Michael Schumacher (91)
Die meisten Siege in einer Saison
Michael Schumacher und Sebastian Vettel (je 13)
Die meisten Start-Ziel-Siege
Ayrton Senna (19)
Die meisten Podestplätze
Michael Schumacher (155)
Die meisten Podestplätze in einer Saison
Michael Schumacher und Sebastian Vettel (je 17)
Die meisten Polepositions
Michael Schumacher (68)
Die meisten Polepositions in einer Saison
Sebastian Vettel (15)
Die schnellsten Rennrunden
Michael Schumacher (77)
Die meisten Grand-Prix-Starts
Rubens Barrichello (323)

bam/dpa



© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.