Formel 1 auf dem Nürburgring Ecclestone drängt auf schnelle Entscheidung

Der Nürburgring zählt zu den traditionsreichsten Rennstrecken der Welt - doch dem Rundkurs in der Eifel droht das Aus in der Formel 1. Nach der Insolvenz der Betreiber-GmbH will Formel-1-Boss Bernie Ecclestone eine schnelle Entscheidung, ob die Königsklasse 2013 in Nürburg gastiert.

Formel-1-Boss Ecclestone: Entscheidung soll innerhalb "der nächsten Wochen" fallen
dapd

Formel-1-Boss Ecclestone: Entscheidung soll innerhalb "der nächsten Wochen" fallen


Hamburg - Hat die Formel 1 in der Eifel eine Zukunft? Nach der Insolvenz der Betreiber-GmbH des Nürburgrings scheint Formel-1-Boss Bernie Ecclestone daran zu zweifeln. Der 81-Jährige hat den Verbleib des Grand Prix auf der traditionsreichen Strecke in Frage gestellt und drängt auf eine schnelle Entscheidung.

"Innerhalb der nächsten Wochen müssen die Verhandlungen abgeschlossen sein, wenn es 2013 ein Rennen in der Eifel geben soll", sagte er der "Rhein-Zeitung". Auf die Frage nach der generellen Zukunft der Rennstrecke nach der Insolvenz der Nürburgring GmbH sagte Ecclestone: "Das wissen wir nicht."

Die landeseigene Nürburgring GmbH in Rheinland-Pfalz hatte am Freitag mitgeteilt, beim Amtsgericht Bad Neuenahr-Ahrweiler einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt zu haben. Das gelte auch für die Beteiligungsgesellschaften Motorsport Resort Nürburgring GmbH und Congress- und Motorsport Hotel Nürburgring GmbH. Es werde eine Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Dabei bleiben die Geschäftsführer im Amt, werden aber von einem Verwalter kontrolliert.

Das erste Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring fand 1951 statt, seitdem ist die Strecke regelmäßig Bestandteil des F1-Rennkalenders. In dieser Saison wird allerdings kein Grand Prix in der Eifel ausgetragen. Zuletzt gewann Lewis Hamilton 2011 den Großen Preis von Deutschland.

luk/dapd/dpa



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