Formel 1 Ecclestone würde Rückzug klammer Teams begrüßen

In der Formel 1 gibt es ein starkes Gefälle zwischen reichen und armen Teams. Das sieht Chefpromoter Bernie Ecclestone nicht gern, der Brite würde die klammen Rennställe am liebsten verabschieden.
Formel-1-Chefpromoter Ecclestone: Kritik an klammen Teams

Formel-1-Chefpromoter Ecclestone: Kritik an klammen Teams

Foto: David Ebener/ dpa

Hamburg - Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone würde einen Abschied finanziell überforderter Teams aus der Formel 1 begrüßen. "In der Tat wäre ich glücklich darüber", sagte er dem britischen Fachmagazin "Autosport".

Vor der Sitzung des Weltrats des Internationalen Automobilverbandes Fia am Mittwoch in München hat sich die Formel 1 nach langer Debatte nur auf geringe Einsparungen verständigen können. Daher droht den klammen Rennställen das Aus. "Sie sollten gar nicht mit im Spiel sein. Du solltest nicht im Geschäft sein, wenn du es dir nicht leisten kannst", sagte Ecclestone.

Seit Langem streiten sich die Formel-1-Teams über Kostensenkungen. Die Top-Teams wie Red Bull und Ferrari sperren sich gegen drastische Maßnahmen wie ein Ausgabenlimit. Dagegen fordern Rennställe wie Sauber, Caterham und Marussia dringend mehr Chancengleichheit und drohten indirekt sogar damit, die EU-Wettbewerbshüter einzuschalten.

Derzeit sind elf Rennställe in der Formel 1 am Start, für zwei Teams wäre laut Regelwerk noch Platz. Für 2016 hat ein US-Projekt seinen Einstieg angekündigt. Auch der ehemalige Teamchef Colin Kolles (Hispania Racing) will mit einem neuen Rennstall zurückkehren. Offen ist indes, wie schlagkräftig diese Projekte sind.

max/dpa
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