Formel 1 in Imola Hamilton startet von der Pole, Red Bull nicht einmal einen Wimpernschlag dahinter

Auch in Imola hadert Vettel mit seinem Aston Martin, das Team will wegen einer Regeländerung nun sogar bei der Fia vorsprechen. Vorn gab es ein Fotofinish, Red-Bull-Pilot Pérez schlug seinen Teamkollegen Verstappen.
Lewis Hamilton startet von der Poleposition in Imola

Lewis Hamilton startet von der Poleposition in Imola

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Charles Coates / imago images/Motorsport Images

Beim Formel-1-Qualifying zum Großen Preis der Emilia-Romagna in Imola ist es zu einer äußerst knappen Entscheidung gekommen. Mercedes-Pilot Lewis Hamilton setzte sich 0,035 Sekunden vor Sergio Pérez durch, Max Verstappen (beide Red Bull) lag 0,087 Sekunden dahinter. Zum Vergleich: Ein menschlicher Wimpernschlag dauert durchschnittlich 0,1 Sekunden. Charles Leclerc hatte als Vierter im Ferrari bereits 0,329 Sekunden Rückstand auf Hamilton.

»Es ist ein großartiger Tag. Ich hatte nicht erwartet, vor den Red Bull zu stehen. Sie waren so stark«, sagte Hamilton, der zum 99. Mal in der Formel 1 von der Poleposition startet. Dabei war auch McLaren-Pilot Lando Norris schnell unterwegs, eine Topplatzierung wurde dem 21-Jährigen jedoch wegen der Missachtung von Track-Limits in der tückischen Kurve neun aberkannt.

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Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas geht am Sonntag (15 Uhr, Liveticker SPIEGEL.de; RTL und Sky) nur von Rang acht ins Rennen.

Aston Martin hadert

Aston Martin haderte erneut mit dem Auto – und einer Regeländerung. Sebastian Vettel schaffte es gar nicht erst in die dritte Session und kam auf Rang 13. Sein Teamkollege Lance Stroll schaffte es zwar ins Finale des Qualifyings, blieb aber in der Box und startet als Zehnter ins Rennen.

Aston Martin, das im letzten Jahr unter dem Namen Racing Point um WM-Platz drei kämpfte, verfolgt wie Mercedes einen niedrigen Anstellwinkel, ein Nachteil angesichts einer von der Fia geforderten Änderung am Unterboden. Teamchef Otmar Szafnauer will das Thema mit der Fia diskutieren. Andere Teams reagierten irritiert, die Änderungen seien von allen Teams abgesegnet worden.

Der zweite deutsche Fahrer, Mick Schumacher, sicherte sich im unterlegenen Haas den 18. Startplatz. Seinen Teamkollegen Nikita Masepin verwies Schumacher mit mehr als einer halben Sekunde Vorsprung auf Rang 19, Letzter wurde der Japaner Yuki Tsunoda (AlphaTauri) nach einem Crash. »Wir können zufrieden sein. Wir sind seit Bahrain ein gutes Stück herangerückt. Wir arbeiten in die richtige Richtung«, sagte Schumacher bei Sky.

hba/sid
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